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Landschaftsarchitekt wird Chef der Bundesgartenschau 2029

Sankt Goarshausen  

Landschaftsarchitekt wird Chef der Bundesgartenschau 2029

26.11.2020, 15:36 Uhr | dpa

Ein Landschaftsarchitekt mit gut drei Jahrzehnten Erfahrung mit Gartenschauen soll die Fäden in einem der romantischsten Flusstäler Deutschlands ziehen: Berthold Stückle wird neuer Chef der Bundesgartenschau 2029 Oberes Mittelrheintal GmbH. Der Ulmer, der derzeit in Heilbronn lebt, übernimmt die Geschäftsführung am 1. Januar 2021, wie die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz am Donnerstag mitteilte.

Der rheinland-pfälzische Innenminister und Vater der Buga-2029-Idee zwischen Koblenz und Rüdesheim, Roger Lewentz (SPD), betonte: "Wir wollen mit der Buga in die Champions League der touristischen Reiseziele in Europa aufsteigen." Dafür sei ein guter Macher, Anpacker und Ideengeber wie der 56-jährige Stückle nötig. Dieser habe schon die erfolgreichen Bundesgartenschauen in Koblenz 2011 und in Heilbronn 2019 als Technischer Leiter und Prokurist maßgeblich mitgeprägt. Bislang führte der Vorstand der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz, Rainer Zeimentz, die Buga-Geschäfte, zu denen auch ein hessischer Rheinuferabschnitt unter anderem mit Rüdesheim gehört.

Die Vorstellung des künftigen Buga-Chefs war auf dem berühmten Loreley-Plateau im Herzen des Welterbes Oberes Mittelrheintal geplant. Der gebürtige Schwabe Stückle erklärte laut Mitteilung: "Jede Gartenschau ist einzigartig." In den kommenden zehn Jahren seiner Leitung des Projekts an 67 Rheinkilometern mit einem Budget von 108 Millionen Euro gehe es nicht nur um einzelne städtebauliche Maßnahmen. Ziel sei vielmehr die planerische, touristische und infrastrukturelle Weiterentwicklung eines Unesco-Welterbes. Laut der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz hatten schon die Landesgartenschauen 1992 in Pforzheim, 2006 in Heidenheim und 2008 in Neu-Ulm sowie die Buga 2001 in Potsdam Stückle beruflich beschäftigt.

Das Obere Mittelrheintal zieht mit der wohl höchsten Burgendichte der Welt, steilen Weinbergen und historischen Ortskernen viele Besucher an - in Zeiten ohne Corona auch aus aller Welt. Zugleich leidet es unter extremem Bahnlärm, einer teils veralteten touristischen Infrastruktur und rückläufigen Bevölkerungszahlen.

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