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Wintereinbruch mit Schnee und Glätte auf den Straßen

Mainz  

Wintereinbruch mit Schnee und Glätte auf den Straßen

01.12.2020, 07:00 Uhr | dpa

Wintereinbruch mit Schnee und Glätte auf den Straßen. Glätte

Autos fahren am Morgen auf winterlichen Straßen. Foto: Ralf Zwiebler/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Glätte und Schneefall haben auf den Straßen in Rheinland-Pfalz und im Saarland zu zahlreichen Unfällen geführt. Dabei blieb es aber Polizeiangaben zufolge in der Nacht zu Dienstag fast überall bei Blechschäden. Im Landkreis Kaiserslautern verletzten sich fünf Person leicht, wie ein Sprecher der Polizei am Morgen sagte. Man habe 40 Unfälle registriert, teilte die Polizei mit. Das höre sich zwar viel an, aber "es ist nicht wirklich groß was passiert", sagte der Polizeisprecher. Weil es rutschig sei, kämen viele Wagen schnell von der Straße ab.

Im Landkreis Südwestpfalz stand zudem am Morgen ein Lastwagen quer auf einer Straße. Der Lastwagen war laut Polizeiangaben auf schneeglatter Fahrbahn auf der Bundesstraße 10 bei Wilgartswiesen ins Schleudern geraten. Inzwischen sei die Strecke wieder frei. Nach Angaben der Polizei war die Bundesstraße 10 zudem hinter Hinterweidenthal für eineinhalb Stunden voll gesperrt. Ein Auto habe einen Lastwagen überholen wollen und sei dabei ins Schleudern geraten.

In der Eifel blieben in der Nacht zwei Laster auf einer glatten Straße an einem Berg hängen. Die Landstraße 29 bei Gerolstein (Landkreis Vulkaneifel) musste laut Polizei teilweise voll gesperrt werden. Nach einem Einsatz der Straßenmeisterei hätten die Lastwagen ihre Fahrt nach etwa zwei Stunden fortsetzen können, hieß es. "Wir hatten einen recht ruhigen Morgen hier", sagte ein Polizeisprecher. Die Leute in der Vulkaneifel seien an Schnee gewöhnt.

Auch im Westerwald standen in der Nacht einige Lastwagen quer, wie die Polizei in Koblenz mitteilte. Es habe einige Auffahrunfälle gegeben, zeitweise sei es hier zu Verkehrsbehinderungen gekommen, so die Polizei. Der Verkehr rolle aber inzwischen wieder. Die Polizei in Mainz meldete einem Sprecher zufolge am Vormittag einige wenige Unfälle, davon keinen im Mainzer Stadtgebiet. "Es hält sich in Grenzen", sagte der Sprecher. Es sei hauptsächlich zu Blechschäden gekommen, es habe zwei Leichtverletzte gegeben.

Im Saarland zählte die Polizei seit Montagabend etwas mehr als 41 "witterungsbedingte" Unfälle. Nach Angaben eines Sprechers gab es drei Leichtverletzte, es habe Schäden beispielsweise durch ineinander rutschende Autos gegeben. Hauptsächlich betroffen seien der Landkreis Merzig-Wadern, Saarlouis, Saarbrücken und Neunkirchen gewesen. Auf der Autobahn 8 in Richtung Luxemburg habe sich ein Kleintransporter überschlagen, lediglich ein liegengebliebener Lastwagen sei gemeldet worden. An zwei Unfällen seien zudem Räumfahrzeuge beteiligt gewesen - bei einem sei ein Auto in das Räumschild des Schneepflugs gerutscht.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach warnte vor teilweise glatten Straßen in beiden Ländern. Am Dienstagmittag und Nachmittag rechnet der DWD mit Glätte auf den Straßen in den westlichen Höhenlagen. In der Nacht zum Mittwoch fällt die Temperatur im Bergland unter den Gefrierpunkt, es wird nebelig und kann wieder glatt werden.

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