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Mainz 05: Aufsichtsratschef Höhne tritt bei Mainz 05 nicht mehr an

FSV Mainz 05  

Aufsichtsratschef Höhne tritt bei Mainz 05 nicht mehr an

09.02.2021, 22:21 Uhr | dpa

Mainz 05: Aufsichtsratschef Höhne tritt bei Mainz 05 nicht mehr an. Detlev Höhne (li.) zieht sich im Sommer zurück. (Quelle: imago images/Martin Hoffmann)

Detlev Höhne (li.) zieht sich im Sommer zurück. (Quelle: Martin Hoffmann/imago images)

Der in die Kritik geratene Aufsichtsratsvorsitzende Detlev Höhne wird beim FSV Mainz 05 nicht mehr für den Posten kandidieren und macht damit den Weg frei für einen Neuanfang.

"Ich habe mich entschieden, auf meine Frau zu hören, den persönlichen und privaten Dingen des Lebens mehr Priorität zu geben und nicht mehr zur Wahl anzutreten", sagte Höhne den Zeitungen der VRM-Gruppe. Der Fußball-Bundesligist hatte die eigentlich für diese Woche vorgesehene Mitgliederversammlung erneut verlegt.

Bis zum Ende der Wahlperiode übernimmt nun ab sofort Volker Baas den Vorsitz im Aufsichtsrat, wie der Club am Dienstagabend mitteilte. Auf die Neubesetzung der Position habe sich das Gremium einvernehmlich verständigt.

"Habe lange mit mir gerungen"

Höhne war seit 2017 Vorsitzender des Kontrollgremiums. "Nach der verschobenen Wahl im vergangenen Oktober habe ich zum Jahreswechsel lange mit mir gerungen, ob ich überhaupt wieder antrete. Meine Rolle für den Verein in der Satzungskommission und als Aufsichtsratsvorsitzender war in den vergangenen fünf Jahren intensiv, kräftezehrend und auch gesundheitlich belastend", sagte er.

Für Unmut und Unruhe hatte die Entscheidung der Wahlkommission gesorgt, nur zwölf statt der sechzehn erlaubten Kandidaten für die Wahl des Aufsichtsrats zuzulassen. Die entsprechenden Paragrafen sollen konkretisiert werden. Eine neue Wahlkommission soll bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung Ende März oder Anfang April gewählt werden, der Aufsichtsrat und Vereinsvorsitz dann im kommenden Sommer.

In der zurückliegenden Woche hatte unter anderem 05-Ehrenpräsident Harald Strutz Kritik an Höhne geübt. Sportvorstand Christian Heidel mahnte zuletzt ein Ende der Querelen in der Führungsetage an. "Es belastet einfach die Stimmung, die Atmosphäre. Das ist eine ärgerliche Geschichte", sagte der Spitzenfunktionär.

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