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Impfkapazität kann an Liefermenge angepasst werden

Mainz  

Impfkapazität kann an Liefermenge angepasst werden

25.02.2021, 06:13 Uhr | dpa

Impfkapazität kann an Liefermenge angepasst werden. Symbolbild "Impfung"

Eine Spritze wird vor den Schriftzug "Impfung" gehalten. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Rheinland-Pfalz kann nach Angaben des Gesundheitsministeriums seine Corona-Impfkapazitäten steigern, wenn in Zukunft mehr Impfstoff geliefert wird. Die Berechnungen für die Impfkapazität gingen zu Beginn der Impfaktion für 31 Impfzentren mit 36 Impfstraßen im Einschichtbetrieb von 7200 Impfungen pro Tag aus, wie das Ministerium der Deutschen-Presse-Agentur mitteilte. Diese Zahl sei aber beispielsweise durch zusätzliche Impfstraßen oder einen Mehrschicht-Betrieb bei einer ausreichend vorliegenden Menge an Impfstoff steigerbar.

Dazu kommen die Impfungen, die durch die mobilen Teams und in den Krankenhäusern vorgenommen werden. "Wenn ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht, können in Rheinland-Pfalz in einem nächsten Ausbauschritt mehr als 20 000 Dosen Impfstoff täglich verimpft werden", erklärte das Ministerium.

Die Personaleinsatzplanung für die mobilen Impfteams wird den Angaben zufolge vom rheinland-pfälzischen Landesverband des Deutschen Roten Kreuzes Rheinland-Pfalz organisiert. Ein mobiles Impfteam bestehe in der Regel aus einem Teamleiter, zwei Helferinnen oder Helfern sowie drei Impfenden. Hinzu kommen die Ärztin oder der Arzt, die die Aufklärung übernehmen, sowie eine Apothekerin oder ein Apotheker, die vor Ort den Impfstoff aufbereiten. "Wie groß ein Impfteam ist und wie viele Impfteams in einer Einrichtung eingesetzt werden, das entscheidet sich stets individuell und in enger Absprache nach den Anforderungen und Bedürfnissen der jeweiligen Einrichtung", erläuterte das Ministerium.

Die Dienstplanung der Impfzentren orientiert sich laut Ministerium an der Anzahl der vergebenen Terminen. Die Vergabe wird derzeit von der Menge des verfügbaren Vakzins begrenzt. Die Impfzentren planen ihre Einsätze selbst. Für die Schichten, die dabei besetzt werden müssen, können sie auf einen Freiwilligenpool zurückgreifen. Dafür haben sich landesweit rund 5600 Ärztinnen und Ärzte und mehr als 1100 Apothekerinnen und Apotheker sowie viele medizinische Fachkräfte registriert. "Die Kapazität der Impfzentren kann mit diesem Personal auch kurzfristig erhöht werden", betonte das Ministerium.

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