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FDP will digitale Bildung in "Kompetenzzentrum" bündeln

Mainz  

FDP will digitale Bildung in "Kompetenzzentrum" bündeln

25.02.2021, 13:37 Uhr | dpa

FDP will digitale Bildung in "Kompetenzzentrum" bündeln. Daniela Schmitt, rheinland-pfälzische FDP-Spitzenkandidatin

Daniela Schmitt, rheinland-pfälzische FDP-Spitzenkandidatin für die Landtagswahl. Foto: FDP Rheinland-Pfalz/dpa/Handout (Quelle: dpa)

Die rheinland-pfälzische FDP fordert zur Unterstützung von Schulen, Lehrern und Schülern die Errichtung eines "Kompetenzzentrums Digitale Bildung". Diese Einrichtung solle die Digitalisierung in der Bildung "bündeln, beschleunigen und zentral steuern", sagte die FDP-Spitzenkandidatin Daniela Schmitt am Donnerstag. Das Kompetenzzentrum soll unter anderem bei der Aus- und Weiterbildung der Lehrkräfte, der Entwicklung digitaler Bildungsinhalte und Methoden sowie bei der Beantragung von Fördermitteln helfen.

Außerdem soll es Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften mit einem "handlungsfähigen Helpdesk" auch bei praktischen Problemen zur Seite stehen und die nötigen technischen Strukturen für digitalen Fernunterricht weiterentwickeln. Es gebe Schulen im Land, an denen die durch die Corona-Krise beschleunigte Digitalisierung gut funktioniere, bei anderen wiederum sei dies nicht der Fall, sagte die Wirtschaftsstaatssekretärin weiter. Oft hänge dies vom persönlichen Engagement und der Nähe der jeweiligen Lehrerinnen und Lehrer zu digitalen Themen ab.

Die Digitalisierung des Schulwesens ende nicht mit dem Bereitstellen von Laptops, Tablets oder Wlan-Anschlüssen, erklärte Schmitt. Entscheidend sei, dass alle Lehrkräfte mit digitalen Lernmethoden im Alltag umgehen könnten. Sie sprach sich für eine Zusammenarbeit mit privaten Anbietern bei der Fortbildung aus. Mit dem Aufbau des Zentrums wollen die Freidemokraten sofort nach der Landtagswahl am 14. März beginnen.

Digitale Bildungsangebote ermöglichten dem Staat die Gewährleistung einer Unterrichtsversorgung, auch wenn sich Lehrer und Schüler nicht im Klassenzimmer begegnen könnten, was aber nicht nur zu Pandemiezeiten wichtig sei, sagte Schmitt. In der beruflichen Bildung böten sie die Chance für eine hoch qualifizierte Ausbildung vor Ort statt langer Wege.

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