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Bald Impfungen für chronisch Kranke und pflegende Angehörige

Mainz  

Bald Impfungen für chronisch Kranke und pflegende Angehörige

02.03.2021, 14:49 Uhr | dpa

Bald Impfungen für chronisch Kranke und pflegende Angehörige. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD)

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD). Foto: Thomas Frey/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

In Rheinland-Pfalz erhalten weitere Bevölkerungsgruppen Zugang zu einer Corona-Schutzimpfung: Bestimmte chronisch Kranke sowie Kontaktpersonen von Schwangeren und Pflegebedürftigen können sich vom kommenden Samstag (6. März) an online über das Impfportal der Landesregierung für Termine registrieren. Zu den Kranken dieser Gruppe zählten beispielsweise Menschen mit Demenz, mit einer speziellen Form von Diabetes, Leberzirrhose oder anderen Lebererkrankungen oder mit einer chronischen Nierenerkrankung, wie Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) am Dienstag mitteilte.

Die chronisch Kranken benötigen für eine Impfung eine entsprechende ärztliche Bescheinigung. Die Kontaktpersonen von chronisch Kranken beziehungsweise Schwangeren können sich den Angaben zufolge bei der Registrierung ein entsprechendes Formular herunterladen und müssen sich das von der gepflegten Person beziehungsweise der Schwangeren unterschreiben lassen. Sie müssen ihre Berechtigung bei dem Impftermin gegebenenfalls nachweisen. Das kann durch die Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung beziehungsweise eine Kopie des Mutterpasses geschehen.

Nach Ausweitung der Impfberechtigungen auf weitere Berufsgruppen der Priorisierungsstufe zwei zeichnet sich eine rege Nachfrage nach Impfterminen ab. Seit Beginn der Registrierung am Samstag meldeten sich laut Ministerium 65 000 Menschen an. Darunter sind in der Gruppe der priorisierten Lehrer, Erzieher und Beschäftigten in Grund- und Förderschulen sowie in der Kindertagespflege mehr als 44 000 Menschen. Von ihnen haben demnach bereits 20 000 einen Termin bis zum 13. März erhalten.

Bisher wurden in dem Bundesland insgesamt fast 360 000 Impfungen verabreicht, darunter rund 219 000 Erstimpfungen (Stand Montagabend). Inzwischen hätten mehr als fünf Prozent der Bevölkerung zumindest eine Erstimpfung erhalten, sagte Bätzing-Lichtenthäler. Mit einer Quote von 3,4 Prozent der vollständig mit Erst- und Zweitimpfung geschützten Menschen sei Rheinland-Pfalz deutschlandweit weiter führend.

Zur Diskussion um den Impfstoff des Herstellers Astrazeneca betonte die Ministerin: "In Rheinland-Pfalz haben wir keinen ungenutzten Überschuss." Für jede bislang gelieferte Dosis dieses Impfstoffs gebe es auch einen konkreten Verwendungsplan für die kommenden zwei Wochen.

In dieser Woche sind nach Angaben von Impfkoordinator Alexander Wilhelm (SPD) in Rheinland-Pfalz insgesamt gut 65 000 Erstimpfungen geplant, davon 47 000 in Impfzentren und 1000 bei Mitarbeitern der geplanten Testzentren wie beispielsweise Feuerwehrleuten. Für nächste Woche stehen demnach 70 500 Erstimpfungen auf dem Plan. Für abgesagte Impftermine gebe es Nachrückerlisten mit Mitgliedern der jeweiligen Priorisierungsgruppe. Dies werde von den jeweiligen Impfzentren organisiert.

Bei der Gruppe der über 70-Jährigen hält das Ministerium weiter an seinem Plan fest, diesen Menschen ab Mitte März die Möglichkeit zur Terminregistrierung zu geben. Sollte die Ständige Impfkommission entscheiden, den Impfstoff von Astrazeneca auch für Menschen über 65 freizugeben, könne auch schon früher und schneller geimpft werden

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