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Merkel-Treffen: Dreyer erwartet Perspektiven für Lockerungen

Mainz  

Merkel-Treffen: Dreyer erwartet Perspektiven für Lockerungen

03.03.2021, 01:13 Uhr | dpa

Merkel-Treffen: Dreyer erwartet Perspektiven für Lockerungen. Malu Dreyer

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Foto: Thomas Frey/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

"Gezieltes Impfen und Testen" muss nach Auffassung der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) Lockerungen des Corona-Lockdowns begleiten. Von der Online-Schalte der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am heutigen Mittwoch erhofft sich die SPD-Politikerin bundeseinheitliche Perspektiven für Lockerungen. Nach Grundschulen, Kitas und Friseuren gehe es um wohlbedachte Schritte für den Einzelhandel, die Außengastronomie, Hotels, die Kultur, den Sport, und Gruppenfreizeiten.

Dreyer hofft auch bei den Kontaktbeschränkungen auf gemeinsame Lösungen. Derzeit könnten zwei Familien nicht mit ihren Kindern gemeinsam spazieren gehen. "Das ist inzwischen sehr lebensfremd." Sinnvoll sei es, das Treffen von zwei Hausständen mit maximal fünf Personen wieder zu ermöglichen, die Kinder nicht dazu gerechnet.

Dreyer hatte bereits eine Perspektive für die Außengastronomie noch im März und für Hotels, Ferienwohnungen und Campingtourismus zu Ostern ins Spiel gebracht. Die Infrastruktur für die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) angekündigten Schnelltests für alle sei in Rheinland-Pfalz vorbereitet.

Justizminister Herbert Mertin (FDP) erwartet "ein klares Bekenntnis der Regierungschefs zur Rücknahme der Grundrechtseingriffe durch eine neue Strategie der Pandemiebekämpfung". "Nach einem Jahr Pandemie und vier Monaten des zweiten Lockdowns brauchen wir - gerade vor dem Hintergrund der neuen Mutationen - endlich intelligentere Maßnahmen als die Stilllegung unseres kulturellen, sportlichen und wirtschaftlichen Lebens." Die Bürgerinnen und Bürger erwarteten von den Regierungschefs zu Recht mehr als Durchhalteparolen und ein "Weiter so".

Der AfD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl, Michael Frisch, forderte ein sofortiges Ende des Lockdowns: "Wir brauchen eine maximal abgesicherte und eigenverantwortlich gestaltete Rückkehr zur Normalität!"

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