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Mainz-Coach Svensson hält nichts von "Wochen der Wahrheit"

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Mainz-Coach Svensson hält nichts von "Wochen der Wahrheit"

01.04.2021, 14:08 Uhr | dpa

Mainz-Coach Svensson hält nichts von "Wochen der Wahrheit". Trainer Bo Svensson jubelt nach dem Spiel

Trainer Bo Svensson jubelt nach dem Spiel. Foto: Uwe Anspach/dpa (Quelle: dpa)

Von "Wochen der Wahrheit" will Bo Svensson trotz des heißen Programms beim FSV Mainz 05 nichts wissen. Für die Rheinhessen und ihren dänischen Trainer beginnt am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen Arminia Bielefeld eine Serie von drei Partien gegen unmittelbare Konkurrenten im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga. Nach der zweiwöchigen Länderspielpause will der Tabellen-15. erstmal an die Siege gegen Freiburg und in Hoffenheim anknüpfen.

"Wir waren schon acht und zehn Punkte hinter dem Relegations- und dem Nichtabstiegsplatz zurück", erinnerte Svensson an den tiefsten Punkt in dieser Saison. Für seine Mannschaft sei in jener Situation jedes Spiel ein "Spiel der Wahrheit" gewesen. "Wenn wir den Spielen, die jetzt kommen, eine größere Bedeutung zuschreiben, widerspricht das aller Logik", erklärte der 41-Jährige bei einer Online-Pressekonferenz am Donnerstag.

"Bei allem, was er tut, ist er total authentisch und strahlt Ruhe und Klarheit aus. Der Trainer ist sicher der Schlüssel", sagte 05-Clubchef Stefan Hofmann im Interview der "Allgemeine Zeitung" (Donnerstag) zum Aufschwung unter Svensson. Die Mannschaft sei "absolut konkurrenzfähig" und könne gegen jeden Gegner in dieser Liga punkten.

Nach der Partie gegen Aufsteiger Bielefeld geht's für die Mainzer zum 1. FC Köln (11. April) und dann kommt Hertha BSC (18. April). Gegen die Arminia trifft Svensson auf jenen Mann, der vor nicht allzu langer Zeit noch sein Chef war: Frank Kramer, seit Anfang März Trainer auf der Alm, war 2019 als Leiter des Nachwuchsleistungszentrums von RB Salzburg für Svensson Verpflichtung als Coach des FC Liefering verantwortlich.

"Wir standen in sehr engem, täglichem Austausch und kamen auch menschlich gut miteinander aus", sagt der Mainzer Chefcoach. "Ich hab' ihm zu seiner neuen Aufgabe gratuliert, und ich freue mich, ihn wiederzusehen. Er ist ein absoluter Topmann."

Was Svensson als Kramers erstes erkennbares Verdienst in Bielefeld lobt, könnte zum größten Problem seiner eigenen Profis werden: "Frank hat es geschafft, die Defensive zu stabilisieren. Auch Leipzig hat sich schwergetan, gegen Bielefeld zu Chancen zu kommen."

Svensson gönnte nicht nur seinen von Länderspielen zurück gekehrten Akteuren einen Tag Ruhe, bevor er sie am Freitag zum Abschlusstraining versammeln wird. "Mit denen, die hier waren, haben wir seit voriger Woche gut trainiert", sagte er. "Hinter den anderen liegen unterschiedliche Belastungen und Erlebnisse, auch unterschiedlich lange Pausen und Rückkehrtermine." Wichtiger als eine zusätzliche Übungseinheit sei ihm, dass am Samstag alle mit der größtmöglichen Frische aufs Feld gehen können.

Mit welchen Angreifern die Mainzer antreten, wird sich frühestens am Freitag entscheiden. Robert Glatzel hat sich mit seinem Blitztor und seiner Leistung in Hoffenheim empfohlen. Adam Szalai kehrte von den WM-Qualifikationsspielen mit Ungarn als zweifacher Torschütze gegen Gibraltar zurück. Und Jonathan Burkardt trug maßgeblich dazu bei, dass sich die deutsche U21 für die Europameisterschaft qualifizierte.

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