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Mainz: "Fridays for Future" übergibt Forderungen an Grünen-Fraktion

Für Koalitionsvertrag  

"Fridays for Future" übergibt Forderungen an Grünen-Fraktion

06.04.2021, 13:30 Uhr | dpa

Mainz: "Fridays for Future" übergibt Forderungen an Grünen-Fraktion. Demonstration von "Fridays for Future" vor dem Mainzer Dom (Archivbild): Die Initiative fordert die Aufnahme von Klimaschutzmaßnahmen in den Koalitionsvertrag. (Quelle: dpa/Andreas Arnold)

Demonstration von "Fridays for Future" vor dem Mainzer Dom (Archivbild): Die Initiative fordert die Aufnahme von Klimaschutzmaßnahmen in den Koalitionsvertrag. (Quelle: Andreas Arnold/dpa)

Die Initiative "Fridays for Future" in Rheinland-Pfalz hat den Grünen einen Brief übergeben. Darin fordern sie die Verankerung konsequenter Klimaschutzmaßnahmen im Koalitionsvertrag.

Die Klimaschutzbewegung "Fridays for Future" hat sieben Forderungen zu den Koalitionsverhandlungen in Rheinland-Pfalz erhoben. Dazu wurde am Dienstag dem Fraktionsvorsitzenden der Grünen, Bernhard Braun, ein Brief übergeben, wie ein Sprecher von "Fridays for Future" mitteilte. Weitere Treffen sind mit den Fraktionen von SPD und FDP beabsichtigt. Mit den Forderungen werde konkretisiert, wie sich das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens noch umsetzen lasse, sagte der Sprecher.

"Was für den Koalitionsvertrag ausgehandelt wird, bestimmt den Kurs der nächsten fünf Jahre", erklärte Chemie-Doktorand Marco Wietzoreck. "Und gerade diese nächsten Jahre sind entscheidend, wenn es um die Bewältigung der Klimakrise und den Wandel zu einer klimagerechten Gesellschaft geht."

Die Teilnehmer an den Koalitionsverhandlungen hätten nun die Verantwortung, "in Rheinland-Pfalz eine sozial-ökologische Transformation einzuleiten und zu gestalten". Unternehmen wie BASF, Schott oder Werner & Mertz benötigten dafür die notwendigen Rahmenbedingungen und Planungssicherheit.

"Fridays for Future" demonstrieren wieder

Die ersten Schulstreiks und Demonstrationen von "Fridays for Future" in Rheinland-Pfalz gab es im Januar 2019, nachdem die schwedische Schülerin Greta Thunberg ihre Protestaktion in Stockholm gestartet und damit international eine breite Resonanz gefunden hatte. Nach mehrmonatiger Corona-bedingter Pause nahmen am 19. März in Mainz mehr als 500 Menschen an einer Fahrraddemonstration teil, um für eine klimafreundliche Verkehrswende zu demonstrieren.

In diesem Monat werde noch überlegt, inwieweit die Corona-Situation Protestaktionen auf der Straße zulasse, sagte Juan Heidemann von der Mainzer Ortsgruppe von "Fridays for Future". "Wir sind zuversichtlich, dass wir in nächster Zeit wieder auf die Straßen gehen können."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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