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Mainz: Anklagen wegen Betrugs über Mainzer Bank

Prozess in Dänemark  

Briten und US-Bürger wegen Betrugs über Mainzer Bank angeklagt

13.04.2021, 13:52 Uhr | dpa

Mainz: Anklagen wegen Betrugs über Mainzer Bank. Gebäude der Deutschen Börse in Frankfurt am Main (Symbolbild): Über vorgetäuschte Aktienkäufe mittels einer Bank in Mainz sollen mehrere Personen den Staat Dänemark um viel Geld betrogen haben. (Quelle: imago images/Star-Media)

Gebäude der Deutschen Börse in Frankfurt am Main (Symbolbild): Über vorgetäuschte Aktienkäufe mittels einer Bank in Mainz sollen mehrere Personen den Staat Dänemark um viel Geld betrogen haben. (Quelle: Star-Media/imago images)

Sie sollen die dänische Staatskasse um einen hohen Millionenbetrag gebracht und dafür eine Bank in Mainz genutzt haben: Nun sind deswegen sechs Personen in Dänemark angeklagt worden.

Drei US-Bürger und drei Briten sind in Dänemark angeklagt worden, weil sie die Staatskasse mittels einer Bank in Mainz um einen hohen Millionenbetrag betrogen haben sollen. Wie die dänische Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte, wird ihnen vorgeworfen, den dänischen Staat um insgesamt mehr als 1,1 Milliarden Kronen (rund 150 Millionen Euro) geprellt zu haben.

Dabei hätten sie zwischen März 2014 und August 2015 über eine in Mainz ansässige Bank Hunderte Aktiengeschäfte zwischen 27 US-Pensionsfonds, neun Unternehmen sowie Zwischenhändlern vorgetäuscht. Der fiktive Handel habe einzig dem Zweck gedient, größere Geldsummen aus der dänischen Staatskasse abzuziehen, indem unberechtigterweise zurückgeforderte Dividendensteuer für die 1,1 Milliarden Kronen ausgezahlt worden sei.

Damit sei nun gegen insgesamt acht Personen in dem umfassenden Fall Anklage erhoben worden, so die Staatsanwaltschaft. Bei den sechs nun Angeklagten handelt es sich nach Einschätzung von Staatsanwalt Per Fiig um die zentralen Hintermänner. Wann sie vor Gericht kommen, ist demnach noch unklar. Die derzeitige Führung der Mainzer Bank hat nach Angaben der dänischen Behörde die Rolle des Geldhauses in dem Fall im September 2019 anerkannt und eine Strafe in Höhe von 110 Millionen Kronen (15 Millionen Euro) akzeptiert.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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