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Klöckner ruft zur Geschlossenheit auf

Mainz  

Klöckner ruft zur Geschlossenheit auf

20.04.2021, 16:35 Uhr | dpa

Klöckner ruft zur Geschlossenheit auf. Julia Klöckner

Julia Klöckner (CDU) kommt zu einem Termin. Foto: Michael Kappeler/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Die rheinland-pfälzische CDU-Vorsitzende Julia Klöckner hat nach dem scharfen Machtkampf um die Kanzlerkandidatur in der Union zur Geschlossenheit aufgerufen. Es gelte nun, "ein überzeugendes inhaltliches Angebot für die Zukunft unseres Landes zu machen, alle mitzunehmen, gemeinsam zu überzeugen", teilte Klöckner am Dienstag mit. "Jetzt muss es an die Inhalte gehen."

Man habe hart gerungen und intensiv diskutiert, und keiner der Kandidaten Armin Laschet (CDU) und Markus Söder (CSU) habe es sich leicht gemacht, betonte Klöckner. Für beide Kandidaten gebe es Sympathisanten. "In unserem rheinland-pfälzischen Landesvorstand und der Kreisvorsitzendenrunde war die Bereitschaft groß, einen Kanzlerkandidaten Markus Söder zu unterstützen."

Sie gratuliere Laschet zur Nominierung durch den Bundesvorstand und sende gleichzeitig "ein herzliches Dankeschön" an Söder. "Er hat trotz großer Unterstützung in vielen Teilen unserer Partei die Größe gezeigt, das Votum anzunehmen und Armin Laschet und der CDU seine volle Unterstützung zugesagt", sagte Klöckner.

Der CDU-Landtagsfraktionsvorsitzende Christian Baldauf sagte, Laschet gehöre nun "unsere volle Unterstützung". "Jetzt ist die Stunde der Solidarität, in der Verantwortung für unser Land und die Union." Er habe allerdings "großes Verständnis" dafür, dass Teile der CDU über den Weg zur Klärung der Kandidatenfrage frustriert seien.

"Wir haben uns hier nicht mit Ruhm bekleckert. Nach dem offenkundigen Tauziehen in den Führungsgremien hätten sich viele Mitglieder gewünscht, im Vorfeld in die Entscheidung einbezogen zu werden", räumte Baldauf ein. Man habe es nicht geschafft, dafür das richtige Basisformat zu entwickeln und die Menschen in ausreichendem Maß, etwa über eine bundesweite Kreisvorsitzenden-Konferenz, mitzunehmen. "Das Verfahren der letzten Tage sollte für die CDU ein heilsamer Schock sein, schnellstmöglich über die Modernisierung unserer internen Strukturen und unserer Kommunikation nachzudenken", sagte er.

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