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Musik statt Stille: Landesmusikrat dringt auf Perspektiven

Mainz  

Musik statt Stille: Landesmusikrat dringt auf Perspektiven

23.04.2021, 16:36 Uhr | dpa

Der Landesmusikrat Rheinland-Pfalz dringt auf eine Perspektive der Politik für die Wiedereröffnung des Musikbetriebs. "Sobald wie möglich muss die Musik wieder gehört werden", sagte Geschäftsführer Etienne Emard am Freitag in Mainz. Die Corona-Pandemie erzwinge schon seit mehr als einem Jahr das Verstummen von Musikvereinen und Chören. Emard verwies auf einen neuen Stufenplan des Deutschen Musikrats für eine Wiederbelebung des Musikbetriebs.

Dieser basiert auf Erkenntnissen aus aktuellen Studien etwa zum Aerosol-Ausstoß und zur Bedeutung von Lüftungsanlagen, Masken und Testungen, wie der Deutsche Musikrat am Freitag in Berlin mitteilte. Er beinhalte auch einen Maßnahmenkatalog zum Schutz der Musizierenden. Ergänzt werde das gemeinsam mit der Konferenz der Landesmusikräte erstellte Konzept durch praktische Handlungsempfehlungen für musikalische Veranstaltungen.

"Das mehrstufige, an der Entwicklung der Pandemie orientierte Öffnungsszenario von Bund und Ländern berücksichtigt zwar die Sportausübung, nicht aber Singen und Musizieren", kritisierte der Präsident des Deutschen Musikrates, Martin Maria Krüger. In Deutschland singen und musizieren demnach fast 15 Millionen Menschen. In Rheinland-Pfalz sind es laut dem Landesmusikrat mehr als eine halbe Million Bürger - beispielsweise viele junge Musikschüler sowie Chormitglieder und Angehörige von Musikvereinen, aber auch Profis.

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