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Jeder Vierte in Rheinland-Pfalz mit Migrationserfahrung

Mainz  

Jeder Vierte in Rheinland-Pfalz mit Migrationserfahrung

11.05.2021, 14:10 Uhr | dpa

Jeder Vierte in Rheinland-Pfalz mit Migrationserfahrung. Anne Spiegel

Die Ministerin für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz, Anne Spiegel (Grüne). Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

In Rheinland-Pfalz leben heute mehr Menschen mit anderen kulturellen Erfahrungen als je zuvor. Der Anteil derjenigen, die nicht mit der deutschen Staatsangehörigkeit geboren wurden oder wenigstens einen Elternteil haben, auf den dies zutrifft, stieg von 17 Prozent im Jahr 2005 auf 27 Prozent im Jahr 2019, wie aus dem Zuwanderungs- und Integrationsbericht der Landesregierung hervorgeht. "Rheinland-Pfalz ist ein Einwanderungsland, in dem wir weiterhin Integration leben und Teilhabe auf Augenhöhe ermöglichen wollen", erklärte dazu Integrationsministerin Anne Spiegel (Grüne).

Die Zahl der Menschen mit Migrationshintergrund nahm in Rheinland-Pfalz seit 2005 um 58 Prozent auf 1,07 Millionen zu. Unter ihnen hatten 58 Prozent die deutsche Staatsangehörigkeit. Von den Rheinland-Pfälzern mit ausländischer Staatsangehörigkeit bildeten Türkinnen und Türken mit einem Anteil von zwölf Prozent die größte Gruppe, gefolgt von Menschen aus Polen (8,9 Prozent) und Syrien (8,6 Prozent).

Migration leiste "einen wichtigen Beitrag, die Folgen des demografischen Wandels abzumildern", heißt es in dem Bericht. Wegen der vergleichsweise jungen Altersstruktur von Zugewanderten werde der Prozess der gesellschaftlichen Alterung gebremst.

Der Bericht zeigt, in welchen Bereichen Integration stattfindet, sowohl aus der Zivilgesellschaft heraus mit vielen Ehrenamtlichen, als auch mit staatlicher Unterstützung. Integration könne nur gelingen, wenn die Strukturen einer Gesellschaft offen und einladend seien, erklärte Spiegel. "Integrationspolitik und Integrationsarbeit richtet sich nicht nur an Menschen mit einer Migrationsgeschichte, sondern an die Gesellschaft insgesamt." Integration mache die Gesellschaft "offener, zukunfts- und leistungsfähiger und letztlich lebenswerter".

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