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Egal ob TV oder Spielfeld: Mainz will Klassenerhalt feiern

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Egal ob TV oder Spielfeld: Mainz will Klassenerhalt feiern

14.05.2021, 13:50 Uhr | dpa

Egal ob TV oder Spielfeld: Mainz will Klassenerhalt feiern. Bo Svensson

Bo Svensson, Cheftrainer beim 1.FSV Mainz 05. Foto: Carmen Jaspersen/dpa/Archiv (Quelle: dpa)

Feiert der FSV Mainz 05 die Rettung vor dem Abstieg vor dem Fernseher oder auf dem Platz - oder müssen die Rheinhessen weiter zittern? Vor dem Heimspiel gegen Pokalsieger Borussia Dortmund am 33. Spieltag der Fußball-Bundesliga ist alles möglich. Trainer Bo Svensson will sich mit den verschiedenen Szenarien daher gar nicht groß beschäftigen, sondern den Fokus lieber auf die Partie am Sonntag (18.00 Uhr/Sky) lenken. "Uns erwartet eine hohe Hürde gegen eine Mannschaft, für die es um viel geht", sagte der Däne am Freitag.

Die seit neun Spielen ungeschlagenen Mainzer wären bereits am Samstag gerettet, wenn Werder Bremen und Arminia Bielefeld ihre Spiele nicht gewinnen. "Dann hätten wir etwas Brutales geschafft und würden das ein wenig feiern", sagte Svensson. "Das hätte aber keinen Einfluss auf die Leistung gegen Dortmund." Gewinnen beide Rivalen, die jeweils fünf Punkte Rückstand auf die 05er haben, können die Mainzer mit einem Sieg gegen den BVB den vorzeitigen Klassenerhalt aber auch aus eigener Kraft perfekt machen.

Egal wie die Ausgangsposition vor dem Anpfiff sein wird - für Svensson steht fest, dass sein Team dem Pokalsieger einen großen Kampf liefern wird. "Warum sollten wir plötzlich halbherzig auf den Platz gehen? Ich glaube nicht an einen Spannungsabfall", betonte er. "Das ist doch eine geile Aufgabe."

Seit Mittwoch bereitet der 41-Jährige seine Schützlinge im Quarantäne-Trainingslager auf das 30. Bundesligaduell mit dem Tabellenvierten vor. "Das ist keine optimale Situation, aber wir gehen damit so gut wie möglich um", sagte Svensson. "Wir versuchen, den Jungs viele Freiheiten zu geben."

Personell kann der 05-Trainer aus dem Vollen schöpfen. Wie schon gegen Bayern München (2:1) oder Eintracht Frankfurt (1:1) fordert er von den Spielern viel Eigeninitiative auf dem Platz. "Wir haben Stärken und können ihnen weh tun", versicherte Svensson.

Dennoch sind die Mainzer nur Außenseiter, kommt der BVB nach dem Pokal-Triumph doch mit breiter Brust. Zudem dürfen sich die Dortmunder im Kampf um die Champions League keine Schwäche erlauben. "Sie wissen, was auf dem Spiel steht, und werden hochmotiviert sein. Egal, wie lange sie den Pokalsieg gefeiert haben", sagte Svensson.

Gedanken hat er sich natürlich auch darüber gemacht, wie BVB-Torjäger Erling Haaland gestoppt werden kann. "Man bekommt ihn nur als Mannschaft verteidigt", nahm Svensson alle Defensivspieler in die Pflicht. Zuletzt gelang das gegen Bayerns Robert Lewandowski und Frankfurts André Silva bestens. Vielleicht spielt das alles am Sonntagabend aber auch nur noch eine untergeordnete Rolle.

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