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Heftige Unwetter in Bayern: Stromausfall in München


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Vermisstensuche nach Unwetter beendet Stromausfälle nach Gewitter in München

Von dpa, t-online, mtt, pb

Aktualisiert am 21.06.2022Lesedauer: 3 Min.
Rettungskräfte in Moosbach an der Isar: Bis in die Nacht konnte eine vermisste Person nicht gefunden werden.
Rettungskräfte in Moosbach an der Isar: Bis in die Nacht konnte eine vermisste Person nicht gefunden werden. (Quelle: network-pictures)
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Ein Toter, mehrere Verletzte und Stromausfälle sind die Bilanz eines schweren Unwetters im Großraum München. Besonders schwer getroffen wurde der Landkreis Freising. Immerhin: Ein Vermisstenfall hat sich wohl zum Guten gewendet.

Nach einem heftigen Unwetter am Montagabend im oberbayerischen Landkreis Freising haben die Einsatzkräfte eine Vermisstensuche an einem Baggersee beendet. Das bestätigt die Polizei Moosburg. Gefunden wurde dabei zwar niemand – jedoch ist nach jetzigen Erkenntnissen auch niemand zu Schaden gekommen.

Nach Angaben der Polizei hatten einige Passanten am Baggersee gemeldet, dass eine Frau, die dort in dem eigentlich aktuell gesperrten Gewässer gebadet habe, nach dem Unwetter nicht mehr gesehen worden sei. Daraufhin rückten die Einsatzkräfte mit Tauchern, Hubschraubern und Sonar an. Bei dem Einsatz handelte es sich aber wohl um ein Missverständnis: Eine Vermisstenmeldung liegt bis heute nicht vor, Hinweise auf zurückgelassene Gegenstände gibt es ebenfalls nicht.

Die Gewitter haben am Montag in der Region München Bayern schwere Schäden verursacht. Ein 53 Jahre alter Radfahrer wurde von einem umstürzenden Baum erschlagen, ein 15-jähriger Fußgänger sowie ein Autofahrer wurden von Bäumen schwer verletzt, wie die Polizei berichtete.

Die Sprecherin des Amts, Eva Zimmerhof, hatte am Montagabend gesagt, der Raum Moosburg sei flächendeckend ohne Strom, zahlreiche Leitungen seien zerstört. Die Stromausfälle würden voraussichtlich bis in die Nacht andauern. Kreisbrandrat Manfred Danner, der als Einsatzleiter vor Ort war, sagte, eine Hauptstromleitung sei abgerissen, die Stadtwerke arbeiteten daran. "Au, Attenkirchen, Nandlstadt, Appersdorf hat es ebenfalls schwer erwischt", sagte Danner.

Der Landkreis forderte dazu auf, Nachbarn bei Bedarf zu helfen und den eigenen Stromverbrauch über Akkus und Batterien auf das Nötigste zu reduzieren. Feuerwehr, THW, Polizei und Rettungsdienste seien mit 400 Einsatzkräften im Einsatz. Wegen der Unwetterschäden waren auch Straßen gesperrt.

Flächendeckende Stromausfälle: Auch Altenheime betroffen

Das THW sei mit Notstromaggregaten im Einsatz und versorge betroffene Altenheime, teilte der Landkreis Freising weiter mit. Die Stromausfälle würden voraussichtlich noch bis in die Nacht andauern. Handlungsempfehlung des Kreises: "Falls möglich, informieren Sie sich in den Medien. Reduzieren Sie Ihren Stromverbrauch über Akkus und Batterien auf das Nötigste."

Zum tödlichen Unfall sagte der Dienststellenleiter der Polizei in Moosburg, Christian Bidinger, ein 53-jähriger Mann aus Baden-Württemberg sei mit seiner Frau auf einem Radweg in Moosburg von dem Unwetter überrascht worden. Ein umstürzender Baum habe ihn voll getroffen. Seine Frau sei unverletzt geblieben.

Ein 15-Jähriger, der mit einem Freund am Amperufer unterwegs war, wurde von einem Baum schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in ein Münchner Krankenhaus geflogen. Der Freund blieb unverletzt. In Au in der Hallertau wurde ein Auto von einem Baum getroffen, der Fahrer wurde schwer verletzt in eine Klinik gebracht.

Auch in München fiel der Strom aus

Im Münchner Stadtteil Bogenhausen waren die Auswirkungen ebenfalls zu spüren. Stundenlang war der Strom weg. Das Unwetter habe die Leitungen nach München beschädigt, teilten die Stadtwerke München um kurz nach 17 Uhr mit. Nach drei Stunden posteten die Stadtwerke dann bei Twitter: Zumindest in München seien alle wieder am Netz. "Vielen Dank für Ihre Geduld!"

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Beim Zugverkehr gab es ebenfalls Probleme: Am Dienstagmorgen hieß es auf der Website der Bahn, dass auf der betroffenen Strecke ein Schienenersatzverkehr eingerichtet worden sei: Die Züge der Linie RE 50 aus Richtung Regensburg, RE 22 aus Richtung Regensburg und RE 3 aus Richtung Passau wenden wegen des Unwetters in Landshut – alle drei fahren damit nicht bis zu ihren jeweiligen Haltestellen in München durch. Die RB 33 verkehrt auch am Morgen weiterhin nur zwischen Moosburg und Freising.

Deutscher Wetterdienst warnte vor extremen Gewittern

Auch in Niederbayern gab es Schäden: Bis zum frühen Abend seien ein Dutzend umgestürzte Bäume gemeldet worden, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Niederbayern in Straubing. Außerdem sei ein Dachfenster durch Hagel zerstört worden. Im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern-Süd wurden bis zum frühen Abend keine Unwetterschäden gemeldet.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte vor extremen Gewittern in Ober- und Niederbayern gewarnt. Der DWD warnte vor Blitzschlag, entwurzelten Bäumen und beschädigten Dächern. Überflutungen von Kellern und Straßen sowie örtliche Überschwemmungen an Bächen und kleinen Flüssen seien möglich. Es könne auch zu Erdrutschen kommen. Der Aufenthalt im Freien solle vermieden werden.

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Verwendete Quellen
  • Landratsamt Freising: Facebook-Mitteilungen vom 20. Juni 2022
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
  • Tweets der Stadtwerke München
  • DB Regio Bayern bei Twitter
  • Aktuelle Verkehrslage auf der Website der Deutschen Bahn
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