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Immer noch Tausende Schwarzfahrer in München

Von Christof Paulus

30.06.2022Lesedauer: 2 Min.
Die U-Bahn-Station am Marienplatz in München (Archivbild): Trotz 9-Euro-Ticket gibt es im Nahverkehr immer noch Schwarzfahrten und teurere Monatstickets.
Die U-Bahn-Station am Marienplatz in München (Archivbild): Trotz 9-Euro-Ticket gibt es im Nahverkehr immer noch Schwarzfahrten und teurere Monatstickets. (Quelle: IPA Photo/imago-images-bilder)
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Seit das 9-Euro-Ticket gilt, gibt es in München zwar weniger Schwarzfahrer. Doch Kontrollen finden unverändert statt – ein Fahrgast von 100 fährt ohne Ticket.

Die Anzahl der Schwarzfahrer ist in München im Juni um rund 75 Prozent gesunken. Das teilt die Münchner Verkehrsgesellschaft auf Nachfrage von t-online mit. Demnach habe die "Beanstandungsquote" vor Einführung des 9-Euro-Tickets vier Prozent betragen, inzwischen liegt sie bei einem Prozent – also bei jeder hundertsten Kontrolle wird ein Fahrgast ohne Fahrschein erwischt. Das klingt wenig, ist es in absoluten Zahlen aber nicht.

Wie viele Schwarzfahrer bisher erwischt wurden, teilt die MVG nicht mit. Geht man, wie die MVG für das Jahr 2021 angibt, von 364 Millionen Fahrten im Münchner Nahverkehr aus, so ergeben sich aktuell rund 10.000 Fahrten ohne gültiges Ticket – pro Tag. Dabei ist naheliegend, dass die Zahl der Fahrgäste in diesem Jahr ohnehin deutlich höher liegen dürfte als im Vorjahr, da 9-Euro-Ticket und Wegfall vieler Corona-Maßnahmen augenscheinlich mehr Menschen in Bus und Bahn bringt. 10.000 Schwarzfahrten täglich dürfte demnach eine zurückhaltende Schätzung sein.

Trotz 9-Euro-Ticket weiter Kontrollen in Bus und Bahn in München

Erwischt werden von diesen Schwarzfahrern freilich nur die wenigsten. Die Kontrollen bleiben wie vor Einführung des 9-Euro-Tickets, mit dem man für neun Euro im Monat deutschlandweit den öffentlichen Personennahverkehr nutzen kann. Damit habe sich an den Kontrollen trotz 9-Euro-Tickets im Münchner Nahverkehr wenig geändert.

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"Wir sind nach wie vor rund um die Uhr flächendeckend mit eigenem und fremdem Personal zur Fahrscheinprüfung unterwegs", sagt MVG-Pressesprecher Maximilian Kaltner. Zwar unterstützten, "je nach Bedarf und Kapazität", die Fahrscheinprüfer unter anderem im Kundenservice. Das geschehe jedoch "unabhängig vom 9-Euro-Ticket", sagt Kaltner.

Mit den Kontrollen wolle die Verkehrsgesellschaft "Einnahmen durch verkaufte Tickets sichern", erklärt Kaltner. "Ohne die entsprechenden Kontrollen würden die Einnahmen drastisch zurückgehen." Dass die Kontrolleure aktuell weniger Schwarzfahrer erwischen, sei deshalb als Erfolg zu werten – auch wenn die MVG so deutlich seltener das "erhöhte Beförderungsgeld" kassieren könne: 60 Euro, die für Fahren ohne Fahrschein fällig werden.

Weiter Monatstickets trotz 9-Euro-Ticket?

Erkenntnisse dazu, wie viele Menschen in München nun trotz des 9-Euro-Tickets weiterhin eine Tages- oder Monatskarte gekauft haben, hat Kaltner übrigens nicht. In Berlin gaben die Verkehrsbetriebe auf Nachfrage von t-online an, dass diese nach wie vor tausendfach verkauft würden. Technisch möglich wäre das in München auch, bestätigt Kaltner.

"Es kann ja sein, dass jemand genau ein solches Ticket haben möchte", begründet er das. Jedoch habe die MVG versucht, Ticketkäufer an den Automaten offensiv auf das 9-Euro-Ticket hinzuweisen und zur entsprechenden Auswahl zu führen, wenn das – wie meistens – für die Kunden die beste Wahl ist.

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