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Ärger in München: Heftige Kritik an Veranstalter bei "Superbloom"-Festival


"Superbloom"-Festival in München: Veranstalter reagiert auf heftige Kritik

  • Meike Kreil
  • Patrick Schiller ist t-online Regio Redakteur in Hannover.
Von Meike Kreil, Patrick Schiller

Aktualisiert am 04.09.2022Lesedauer: 2 Min.
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Calvin Harris bei einem Konzert (Archivbild): Beim "Superbloom"-Festival durften Tausende Besucher nicht mehr rechtzeitig in den Innenbereich des Olympiastadions.
Calvin Harris bei einem Konzert (Archivbild): Beim "Superbloom"-Festival durften Tausende Besucher nicht mehr rechtzeitig in den Innenbereich des Olympiastadions. (Quelle: Gonzales Photo/Per Lange/imago images)
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Wieder Ärger um ein Konzert in München: Beim "Superbloom"-Festival im Olympiapark lief praktisch alles schief. Der Veranstalter erklärt sich auf Nachfrage.

Erneute Fehlplanung bei einem Konzert in München: Nachdem es zuletzt Ärger um Auftritte von Helene Fischer und Robbie Williams Kritik gegeben hatte, sorgte am Samstagabend der erste Teil des "Superbloom"-Festivals im Münchener Olympiapark für Frust unter den Besuchern.

Wegen eines Unwetters wurden Fans pitschnass, das Festival musste zeitweise unterbrochen, werden einige Auftritte fielen komplett ins Wasser. Und als der Auftritt von Superstar Calvin Harris anstand, verhängten die Veranstalter einen Einlass-Stopp – Tausende Fans mussten draußen bleiben.

Das Festival hatte bereits unter schlechten Vorzeichen begonnen: Fans mussten über eine Stunde anstehen, um überhaupt auf das Festival-Gelände zu kommen, nachdem das Gelände eine Stunde verspätet geöffnet wurde. Endlich auf dem Festival-Gelände wurden die Besucher aufgrund einer Unwetterwarnung für München in überdachte Bereiche des Olympiastadions geleitet.

Dort mussten die eingelassenen Besucher anderthalb Stunden ausharren, durften ihre Plätze und Blocks nicht verlassen. Essen und Getränke? Fehlanzeige: Die Gastronomie wurde aufgrund des Unwetters komplett geschlossen. Auch die Toiletten waren völlig überfüllt.

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Zudem sei den Besuchern untersagt worden, den Sitzblock zu verlassen, um eine andere Toilette außerhalb des Blocks zu suchen. Nach einer halben Stunde war das Gewitter vorbei, trotzdem mussten die Besucher eine weitere Stunde in den Blöcken bleiben.

Das führte bei Tausenden Besuchern zu weiterem Frust: Zum Haupt-Act Calvin Harris wurden sie nicht mehr in den Innenraum des Olympiastadions gelassen. Begründung: Es sei bereits zu voll, so berichten Fans Aussagen von unterschiedlichen Ordnern.

Ein Vorwurf: Ordner hätten sich teilweise "durch die Mengen am Stadium geboxt, ohne Rücksicht auf andere", so ein Twitter-Nutzer. Ein Sprecher der Polizei München konnte dies jedoch gegenüber t-online zunächst nicht bestätigen, sprach aber von einem "Gedränge" im Einlassbereich.

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Im Gedränge vor den verschlossenen Toren soll es beinahe zu einer Massenpanik gekommen sein, wie eine Reporterin vor Ort berichtet. Auch auf Twitter schildern Nutzer, dass Sicherheitskräfte lange gezögert hätten, Notausgänge zu öffnen. Bilder vom Innenbereich zeigen jedoch, dass es noch viel Platz gegeben hätte. Im Netz äußerten viele Besucher ihren Frust – vor allem über die hohen Ticketpreise und der schlechten Organisation.

Ärger auch nach dem frühzeitigen Ende des Festivals gegen 22 Uhr: Die Besucher wurden über nur einen Ausgang vom Gelände abgeleitet, alle weiteren blieben geschlossen. So musste das komplette Olympia-Gelände durchquert werden. Am Sonntag legt dann unter anderem Star-DJ David Guetta auf.

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Auf Nachfrage zu den Ereignissen sagte eine Sprecherin des "Superbloom"-Festivals zu t-online: "Das Superbloom" findet auf dem Olympiagelände in München das erste Mal statt. Wir hatten zu Beginn des Festivals einige organisatorische Herausforderungen, durch das teilweise verzögerte Eintreffen von Mitarbeitenden."

Im Anschluss an das Gewitter sei das Programm schrittweise wieder aufgenommen worden, wodurch es zu Verzögerungen im Ablauf gekommen wäre, so die Sprecherin weiter. "Aufgrund des hohen Andrangs im Olympiastadion während eines Mainacts haben wir den Einlass gestoppt. Um die Sicherheit der Besucher weiterhin zu gewährleisten, hat die Festivalleitung entschieden, den Einlass im Stadion nicht wieder zu öffnen", sagt die Sprecherin.

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Verwendete Quellen
  • Reporter vor Ort
  • sueddeutsche.de: "So lief der erste Tag beim Superbloom im Olympiapark"
  • Telefonat mit der Polizei München
  • twitter.de: Tweet von @NightmareMaalik
  • E-Mail-Austausch mit den Veranstaltern des "Superbloom"-Festivals
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