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München: Flüchtlingsfamilie bringt exotisches Haustier mit – neues Zuhause


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Flüchtlingsfamilie bringt exotisches Haustier mit

Von dpa
14.09.2022Lesedauer: 1 Min.
Weißbüscheläffchen
Das Weißbüscheläffchen "Hilde" sitzt in der Auffangstation für Reptilien in München: Eine Familie hatte es aus der Ukraine mitgebracht. (Quelle: Auffangstation/Auffangstation für Reptilien München/dpa/dpa-bilder)
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Eine ukrainische Familie brachte das Weißbüscheläffchen nach Deutschland. Dort konnte es jedoch nicht bleiben: Die Besitzer mussten es abgeben.

Ein Weißbüscheläffchen aus der Ukraine hat in der Auffangstation für Reptilien in München ein neues Zuhause gefunden. Das Tier sei von einer vor dem Krieg geflüchteten Familie nach München mitgebracht und schließlich freiwillig abgegeben worden, berichtete eine Sprecherin der Einrichtung am Mittwoch.

Die Hintergrundgeschichte des kleinen, etwa zwei Jahre alten Äffchens sei jedoch eine tragische: Noch als kleiner Säugling wurde das Tier demnach von einem Bettler in der Ukraine zum Verkauf angeboten. Aus Mitleid kaufte die Familie das Jungtier und zog es anschließend mit der Flasche bei sich zu Hause auf. Das inzwischen erwachsene Weißbüscheläffchen sei somit vollkommen falsch sozialisiert und isoliert von Artgenossen aufgewachsen, erläuterte die Sprecherin.

München: Weißbüscheläffchen hört künftig auf den Namen Hilde

Leider komme dies in Ländern wie Russland und der Ukraine immer noch sehr häufig vor. Exotische Haustiere erfüllten dort einen bestimmten Status-Anspruch und seien relativ weit verbreitet.

Das Team der Münchner Auffangstation taufte den Affen aus der Ukraine auf den Namen Hilde. Mit dem Tier seien jedoch enorme Kosten für Untersuchungen und den Unterhalt verbunden, hieß es. Langfristig hoffe man, das Tier mit einem oder mehreren passenden Artgenossen vergesellschaften zu können.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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Von Janina Singer
DeutschlandUkraine

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