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München: Schlechtestes Wiesn-Wetter seit 20 Jahren


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Mehr Glühwein, weniger Bier: "Schlechtestes Wiesn-Wetter seit 20 Jahren"

Von dpa
Aktualisiert am 03.10.2022Lesedauer: 2 Min.
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Wiesn-Besucher bei starkem Regen auf dem Oktoberfest: Insbesondere das Wetter machte dem Volksfest zu Schaffen. (Quelle: IMAGO/Wolfgang Maria Weber)
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Am letzten Wiesn-Tag scheint die Sonne. Die hat die vergangenen zwei Wochen gefehlt und der Wiesn vergleichsweise schlechte Besucherzahlen beschert.

Weniger Besucher, weniger Bier, dafür Glühwein und entspannte Stimmung. Bei Nässe und Kälte kamen zum ersten Oktoberfest nach zwei Jahren Corona-Pause laut Festleitung rund 5,7 Millionen Besucher – mehr als eine halbe Million weniger als bei der letzten Wiesn vor der Pandemie im Jahr 2019. Damals waren es 6,3 Millionen.

Das Wetter sei das Haupthindernis gewesen, sagte Festleiter Clemens Baumgärtner (CSU) zum Abschluss des Festes am Montag. Er sprach vom schlechtesten Wiesn-Wetter seit 20 Jahren. Trotzdem habe das Fest ein entspanntes, gut gelauntes und junges Publikum angezogen. "Die Wiesn ist wieder da." Corona, Geldsorgen oder den Krieg in der Ukraine sah er nicht als vordringliche Gründe für den Besucherrückgang.

Fast zwei Millionen Liter Bier weniger als bei der letzten Wiesn

Weniger Gäste tranken auch weniger Bier: 5,6 Millionen Liter gingen durch die Kehlen (2019: 7,3 Millionen Liter). Wegen des Wetters hatte die Festleitung den Ausschank von Glühwein zugelassen, der aber nur mäßig Anklang fand. Vor allem die Schausteller hatten zu leiden – bei strömendem Regen stiegen nur wenige Gäste in die Fahrgeschäfte.

Gas-, Strom- und Wasserverbrauch gingen zurück. Polizei, Feuerwehr und Sanitätsdienst berichteten von einer ruhigen Wiesn mit in vielen Bereichen niedrigeren Einsatzzahlen. Die Wiesn-Sanitätsstation verzeichnete rund 27 Prozent weniger Einsatze – und konnte sogar andere Patienten aufnehmen, die in Kliniken nicht unterkamen. Die Polizei sprach von einem friedlichen Verlauf. Sorgen bereite allerdings der Anstieg der Taschendiebstähle um rund 50 Prozent.

Das Fest präsentierte sich dabei münchnerischer und jünger: Mehr Gäste als sonst kamen aus dem Münchner Umland, und sie waren im Schnitt jünger. Das zeigte auch Auswertung von anonymisierten und aggregierten Daten des Mobilfunkanbieters O2 Telefonica.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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  • Robert Hiersemann
  • Florian Wichert
Von Robert Hiersemann, Florian Wichert
CSU

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