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Münchner Oktoberfest: "Wiesn-Welle" steigt – Corona-Inzidenz dramatisch


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"Wiesn-Welle" steigt weiter – Inzidenz knackt 1.000er-Marke

Von t-online, pb

Aktualisiert am 07.10.2022Lesedauer: 2 Min.
Gäste feiern in einem Bierzelt beim Oktoberfest (Archivfoto): In den Tagen nach der Wiesn steigen die Infektionszahlen stark an.
Gäste feiern in einem Bierzelt beim Oktoberfest (Archivfoto): In den Tagen nach der Wiesn steigen die Infektionszahlen stark an. (Quelle: Christian Ender/imago images)
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In München erkranken immer mehr Menschen am Coronavirus. Ein Grund dürfte das Oktoberfest sein – auch wenn das RKI es in seinem Bericht nicht erwähnt.

Wenige Tage nach Ende des Oktoberfests in München steigt die Inzidenz in der bayerischen Hauptstadt und den umliegenden Landkreisen weiter sprunghaft an. In München selbst erhöhte sich die Inzidenz am Freitag, so das Robert-Koch-Institut, auf 1.057,3, am Vortag lag sie noch bei 813,7.

Zu Beginn des Oktoberfests am 17. September, das am Montag zu Ende gegangen war, stand die Inzidenz in München noch bei 204,9. Die 7-Tage-Inzidenz entspricht der Anzahl der für die letzten sieben Tage neu gemeldeten Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner.

Bundesweit liegt die Inzidenz derzeit bei 577,5, in der Vorwoche hatte das RKI sie noch mit 462,4 angegeben. In Bayern hat die Inzidenz seit der vergangenen Woche laut dem aktuellen RKI-Wochenbericht um 86 Prozent zugenommen.

Auch in den benachbarten Landkreisen Münchens sind die Corona-Fälle im Vergleich zum Bundesschnitt deutlich erhöht: Im Landkreis Fürstenfeldbruck liegt die Inzidenz am Freitagmorgen bei 1.333,6, in Starnberg bei 1.084,5 – und im östlich die Stadt umschließenden Landkreis München liegt sie nun bei 907,3.

Robert-Koch-Institut erwähnt Oktoberfest nicht in Wochenbericht

Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl vom RKI nicht erfasster Fälle aus – vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Dass es in München nach dem Oktoberfest mit rund 5,7 Millionen Besuchern auffällig mehr Coronafälle gibt als bundesweit, wurde im am Donnerstagabend veröffentlichten Wochenbericht des RKI nicht thematisiert.

Das Münchner Klinikpersonal bekommt die Auswirkungen der "Wiesn-Welle" zu spüren, wie eine Sprecherin der München-Klinik t-online am Donnerstag sagte: "Das Gesundheitssystem in München steht unter Druck. Aktuell werden bei uns rund 200 Covid-Patienten versorgt, davon über 20 auf Intensiv- und Überwachungsstationen."

Das sei ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vormonat. Auch wenn ein großer Teil der Patienten mit und nicht wegen Corona hospitalisiert sei, bleibe der Aufwand in der Isolation und Versorgung derselbe, so die Sprecherin. "Wir können – anders als Fluglinien – nicht Patienten vor der Tür anstehen lassen."

Die Krankheitsfälle führt zu zahlreichen Ausfällen in der Stadt – hier erfahren Sie, welche Bereiche neben den Kliniken von dem sprunghaften Anstieg der Corona-Fälle besonders betroffen ist.

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Verwendete Quellen
  • Robert Koch-Institut: COVID-19-Dashboard
  • stadt.muenchen.de: Aktuelle Corona-Zahlen für München
  • Mit Informationen der Nachrichtenagentur dpa
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