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49-Euro-Ticket – wie es in München umgesetzt werden soll


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49-Euro-Ticket – so soll es in München umgesetzt werden

Von t-online, jas

25.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Fahrschein-Automaten (Symbolfoto): In München arbeite MVV und MVG an der Umsetzung des 49-Euro-Tickets.
Eine Regionalbahn der Deutschen Bahn fährt aus dem Hamburger Hauptbahnhof aus (Symbolbild): In Hamburg kann man das 49-Euro-Ticket bereits vorbestellen. (Quelle: Wolfgang Maria Weber/imago-images-bilder)
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Das 49-Euro-Ticket für den öffentlichen Nahverkehr kommt. Wann ist zwar noch nicht klar. Wie es in München umgesetzt wird, steht aber zum größten Teil fest.

Bund und Länder haben sich auf das 49-Euro-Ticket geeinigt und teilen sich die Kosten. Das Ticket soll ab dem kommenden Jahr verfügbar sein. Auch wenn noch kein genaues Datum feststeht, arbeiten der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) und die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) bereits an der Umsetzung.

"Das Ticket soll 2023 möglichst rasch eingeführt werden. Im Gespräch ist der 1. März 2023", schreibt die MVG auf ihren Internetseiten. Der MVV teilte auf t-online-Nachfrage mit, es sei Ziel, das Angebot schnellstmöglich umzusetzen. Aktuell liefen noch die Detailabstimmungen. Man sei aber zuversichtlich, dass zum Start im MVV-Raum alles funktionieren werde.

Vorbestellt werden kann das Ticket noch nicht, einige Details sind aber schon bekannt. Das Deutschlandticket ist als rein digitales Angebot geplant, so die MVV. Das heißt, es wird als Handy- und Online-Ticket und wohl auch im Chipkartenformat erhältlich sein. Es werde derzeit noch geklärt, ob es übergangsweise ein Papierticket geben werde. Dauerhaft ist das aber für das 49-Euro-Ticket nicht geplant.

Ticket nur als Abo

Anders als das 9-Euro-Ticket im vergangenen Sommer, wird das 49-Euro-Ticket nur als Abo erhältlich sein. Es sei eine monatliche Kündigungsmöglichkeit vorgesehen, schreibt die MVG. Das persönliche Ticket wird nicht übertragbar sein, sondern auf den Inhaber ausgestellt.

Was Eltern wenig freuen dürfte: Kinder sollen nur bis zum Alter von sechs Jahren kostenlos mitfahren können. Bei der IsarCard, außer bei der IsarCard65, dürfen Kinder zumindest zu bestimmten Zeiten bis zum 14. Lebensjahr kostenlos mitfahren.

Wer aktuell schon ein MVV-Abo hat, muss übrigens erstmal nichts machen und vor allem nicht kündigen. Es soll die Möglichkeit geben, das Abo rechtzeitig auf das neue bundesweite Angebot umzustellen.

Für wen sich das 49-Euro-Ticket lohnt – und für wen nicht

Eine Umstellung lohnt sich allerdings nicht für alle, was beim Blick auf den Jahrespreis der unterschiedlichen Abos deutlich wird. Für das Deutschlandticket werden 588 Euro im Jahr fällig. Mit vergünstigten MVV-Abos kommt man da teilweise günstiger weg, solange das Ticket nur für die M-Zone benötigt wird.

Nach der anstehenden Tariferhöhung im Dezember wird die IsarCard65 nach Informationen der Süddeutschen Zeitung bei jährlicher Zahlung 498 Euro kosten, die IsarCard9 Uhr 534 Euro. Das Schüler- und Azubi-Ticket kostet für die M-Zone nur 365 Euro – deutlich weniger also als das Deutschandticket.

Der Wechsel zum neuen Spar-Ticket lohnt sich dagegen bei einem regulären Isarcard-Abo, denn das wird, dem Bericht nach, ab Dezember mindestens 597 Euro kosten.

Wer ein Ticket für mehrere Zonen benötigt, spart ohnehin und das zum Teil richtig viel. Wer eine Isarcard für die Zone M-6 abonniert hat, muss bald laut SZ über 2.300 Euro im Jahr zahlen. Hier rentiert sich das 49-Euro-Ticket also richtig, denn es wird ja, wie das 9-Euro-Ticket, bundesweit im Nahverkehr gültig sein, auch in Regionalzügen. Nur im Fernverkehr der Bahn (z.B. IC und ICE), Fernbussen und bei Anbietern wie FlixTrain gilt es nicht.

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Verwendete Quellen
  • MVV: Gespräch
  • MVG: Informationen auf der Internetseite
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