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Poller und Kameras: Sicherheit bei Oberammergauer Passion

Oberammergau  

Poller und Kameras: Sicherheit bei Oberammergauer Passion

01.08.2019, 13:48 Uhr | dpa

Poller und Kameras: Sicherheit bei Oberammergauer Passion. Oberammergauer Passion

Ein Darsteller hängt bei der Probe zu den Oberammergauer Passionsspielen in der Kreuzigungs-Szene am Kreuz. Foto: Tobias Hase/Archiv (Quelle: dpa)

Poller, Videoüberwachung, Taschenverbot: So wollen die Oberammergauer im nächsten Jahr für Sicherheit bei den weltberühmten Passionsspielen sorgen. Erstmals sei mit einer Sicherheitsfirma eine professionelle Gefährdungsbeurteilung erstellt worden, teilten die Passionsspiele am Donnerstag mit. Mit Polizei, Feuerwehr, Sanitätsdienst und Behörden hätten sie ein Sicherheitskonzept erarbeitet. Baumaßnahmen sowie Personalkosten sollen mit 1,1 Millionen Euro zu Buche schlagen.

"Die nationale und internationale Sicherheitslage hat sich seit den letzten Passionsspielen im Jahr 2010 wesentlich verändert", erläuterten die Passionsspiele mit Blick auf den Amoklauf in München 2016 sowie Anschläge unter anderem in Paris, Barcelona und Berlin. "Das Sicherheitsbedürfnis bei den Besuchern ist höher geworden", sagte Sprecher Frederik Mayet. "Wir hoffen natürlich, dass das Sicherheitskonzept nicht ausgeschöpft wird." Experten zufolge gebe es für die Passionsspiele keine besondere Gefährdungslage.

Versenkbare elektronische Poller sollen die Zufahrten sichern. "Man hat eine Polleranlage installiert, so dass ein Fahrzeug nicht bis zum Passionstheater kommt", sagte Mayet. An vier Zugängen zum Gelände um das Theater soll kontrolliert werden. Große Taschen, Regenschirme und Glasflaschen mit mehr als einem halben Liter dürfen nicht mitgenommen werden. Sicherheitskoordinatoren überwachen das Umfeld mit zehn Videokameras. Auch einfache Störungen wurden bedacht: Schlechtwetter, Hagel, Stromausfall. Im Zentrum stehe der Grundsatz: "So viel Sicherheit wie notwendig - und nicht so viel Sicherheit wie möglich".

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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