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Gesundheitsministerin rät zu Notfallset bei Wespenstichen

München  

Gesundheitsministerin rät zu Notfallset bei Wespenstichen

18.08.2019, 07:59 Uhr | dpa

Gesundheitsministerin rät zu Notfallset bei Wespenstichen. Wespe auf Marmeladenbrot

ILLUSTRATION: Eine Frau hält ein Marmeladenbrot, auf dem eine Wespe sitzt. Foto. Karl-Josef Hildenbrand/Archivbild Foto: Karl-Josef Hildenbrand (Quelle: dpa)

Barfuß über eine Wiese laufen oder das Kuchenstück verteidigen: Wer im Sommer von einer Biene oder Wespe gestochen wird, sollte aufmerksam sein. "Für Allergiker kann ein Bienen- oder Wespenstich schwerwiegende Folgen haben und sogar lebensgefährlich sein", warnte Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) in München. Sie riet Insektengift-Allergikern, immer ein Notfallset dabei zu haben. Darin befindet sich neben Cortison und einem Antihistaminikum ein Präparat mit Adrenalin, das sich die Betroffenen selbst spritzen können.

Nicht immer wissen Menschen jedoch, ob sie gegen Wespen oder Bienen allergisch sind. "Beim ersten Stich wird es noch nicht zu einer allergischen Reaktion kommen", sagte Peter Sefrin, Bundesarzt des Deutschen Roten Kreuzes. Je häufiger ein Mensch gestochen wird, desto höher ist auch das Risiko einer allergischen Reaktion. Anzeichen für eine Allergie können Schwellungen, Rötungen oder gar Atemnot sein. Im schlimmsten Fall könne es zu einem Herz-Kreislauf-Stillstand kommen.

Huml rät, sich von einem Hausarzt auf eine mögliche Allergie testen zu lassen. "Eine Insektengiftallergie kann in den meisten Fällen gut behandelt werden", betonte die Ministerin. Schätzungen von Experten zufolge leiden rund fünf Prozent der Menschen in Deutschland unter einer Bienen- oder Wespenallergie. Pro Jahr sterben bundesweit rund 20 Menschen an einem allergischen Schock.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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