Sie sind hier: Home > Regional > München >

Sexspielzeug im Fernsehen: Tipps zum Gespräch mit Kindern

München  

Sexspielzeug im Fernsehen: Tipps zum Gespräch mit Kindern

12.09.2019, 11:37 Uhr | dpa

Sexspielzeug im Fernsehen: Tipps zum Gespräch mit Kindern. Fernbedienungen

Fernbedienungen. Foto: Wolfram Steinberg/Archivbild (Quelle: dpa)

Was tun, wenn beim Fernsehen mit der Familie mitten am Tag Werbung für Sexspielzeug läuft? Insbesondere für Eltern hat die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) mit der Aktion Jugendschutz Bayern eine Broschüre erstellt mit Tipps zum Umgang mit Sexualität in den Medien. "Wir wissen aus zahlreichen Bürgerbeschwerden: Für viele Zuschauer ist es eine Herausforderung oder auch ein Ärgernis, wenn sie im Tagesprogramm - beispielsweise ihres Lieblingssenders - mit entsprechenden Inhalten unvermittelt und zusammen mit ihren Kindern konfrontiert werden", sagte BLM-Präsident Siegfried Schneider in München laut Mitteilung vom Donnerstag.

Das 30 Seiten dicke Heft ist online als PDF auf der Seite der BLM abrufbar. Es soll Eltern und Erziehenden von Kindern bis etwa zwölf Jahre Anregungen für den Medienalltag geben. Im Bezug etwa auf Sexspielzeug heißt es, älteren Grundschulkindern könne man schon erklären, dass es in erster Linie um den Verkauf der Produkte gehe und nicht wirklich um die Liebe. Im Zusammenhang mit erwachsener Sexualität raten die Autoren, kein Geheimnis daraus zu machen - das steigere das Interesse. "Anders sieht es bei der Konfrontation mit Pornografie aus", heißt es. "Pornografische Medieninhalte können Kinder nachhaltig verstören und verunsichern. Sie benötigen in so einem Fall mehr Unterstützung bei der Verarbeitung."

Darstellungen von Sexualität in den Medien haben nach Angaben der BLM zugenommen. Manche amüsierten Kinder, andere könnten für sie schwer einzuordnen sein, sie ängstigen oder verunsichern. "Wenn die Medienaufsicht Verstöße gegen den Jugendschutz feststellt, ergreift sie Maßnahmen gegen die Anbieter", heißt es in der Mitteilung. "Manchmal verletzen Medieninhalte aber die persönlichen Grenzen von Menschen, ohne dass gegen Gesetze verstoßen wird."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Anzeige
Entdecken Sie die neue Herbst-Winter-Business-Kollektion
bei MADELEINE
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenhappy-size.deLIDLBabistadouglas.deBAUR;

shopping-portal