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Mehr Videokameras und Bodycams für sichere Wiesn geplant

München  

Mehr Videokameras und Bodycams für sichere Wiesn geplant

18.09.2019, 13:26 Uhr | dpa

Zusätzliche Videokameras, mehr Polizeibeamte mit Bodycams, Eingangskontrollen und ein Überflugverbot - mit umfangreichen Maßnahmen wollen Polizei und Stadt München für Sicherheit auf dem Oktoberfest sorgen. Erneut gelte ein Verbot für größere Taschen und Rucksäcke, teilten Kreisverwaltungsreferent Thomas Böhle (SPD) und Polizeivizepräsident Norbert Radmacher am Mittwoch mit. Über dem Festgelände herrscht ein Überflugverbot - auch für Drohnen.

Nicht zuletzt durch seine internationale Bekanntheit und seine Symbolkraft könne das Oktoberfest weiter ins Visier von Terroristen geraten, sagte Radmacher. Es gebe aber keine Hinweise auf eine konkrete Gefährdung. Erneut werden rund 600 Polizeibeamte während der 16 Festtage im Einsatz sein. Hinzu kommen Hunderte Ordner privater Dienste. Auch 72 Mitarbeiter des Kommunalen Außendienstes (KAD) werden zwischen Wiesn und Hauptbahnhof unterwegs sein. Taschendiebfahnder aus ganz Deutschland sowie mehreren europäischen Ländern sollen Langfingern das Handwerk legen.

Für E-Tretroller gelten weiträumige Straßensperrungen rund ums Festgelände - genau wie für Autos. In den Abendstunden können sie in einem noch größeren Umfeld nicht ausgeliehen und teils auch nicht abgestellt werden. Sie könnten auch schnell zur Stolperfalle werden, sagte Böhle. "Leider wird viel zu oft betrunken gefahren", warnte er. Damit sei ganz schnell der Führerschein weg.

Insgesamt gibt es auf dem Gelände dieses Jahr 49 Videokameras, sämtliche Einsatzgruppen der Polizei sind mit Bodycams ausgestattet. Die sogenannten "Super-Recogniser", die sich Gesichter von Verdächtigen besonders gut merken können, sollen dieses Jahr nicht unterwegs sein. Ihr Einsatz sei aber lagebedingt möglich.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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