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Stargastronom Schumann gibt nach Kritik Preis zurück

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Stargastronom Schumann gibt nach Kritik Preis zurück

10.10.2019, 16:39 Uhr | dpa

Stargastronom Schumann gibt nach Kritik Preis zurück. Bar-Legende Charles Schumann

Der legendäre Münchner Bar-Mann Charles Schumann steht im Soho-Haus in Berlin an der Theke. Foto: Dirk Steinmetz/dpa (Quelle: dpa)

Stargastronom Charles Schumann hat nach Vorwürfen der Frauenfeindlichkeit eine Auszeichnung zurückgegeben. "Im Hinblick auf die Kontroverse um meine Person und die Verleihung des The World's 50 Best Bars - Industry Icon Award 2019, gebe ich hiermit den Preis zurück. Ich will ihn nicht mehr", äußerte sich der 78-Jährige auf der Facebookseite seiner Münchner Bar.

Schumann hatte die Auszeichnung am 3. Oktober in London erhalten. Das Gremium "The World's 50 Best Bars" besteht aus 500 Gastronomie-Experten und vergibt jährlich Preise für die 50 besten Bars der Welt. Eine weitergehende Stellungnahme wollte Schumann am Donnerstag nicht abgeben.

Seine Bar "Schumann's" erhielt darüber hinaus am Sonntagabend in Berlin sowohl eine Auszeichnung für das "Barteam des Jahres" als auch als für die "Bar-Ikone des Jahres". Diese Preise wurden allerdings von einem anderen Veranstalter vergeben.

Nach der Preisverleihung Anfang Oktober gab es eine Debatte im Internet, weil sich Schumann in vergangenen Jahren in Interviews frauenfeindlich geäußert haben soll. Barkeeperinnen kritisierten daher die Entscheidung der Jury. "Es frustriert mich sehr und macht mich traurig, dass @50bestbars diesem Mann die Ehre gaben, ihn zur Industrie-Ikone zu küren", sagte Tess Posthumus, eine bekannte Barkeeperin aus den Niederlanden. Barkeeper auf der ganzen Welt beanstandeten die Entscheidung unter dem Hashtag #WomenBehindTheBarAfter3.

"Ich schätze gute Barkeeper - völlig unabhängig von Geschlecht, Herkunft und Alter", entschuldigte sich der 78-Jährige auf Facebook bereits am Dienstag. "Ich habe nie daran gezweifelt, dass Frauen Barkeeperinnen sein könnten. Natürlich gehören Frauen vor und hinter die Bar."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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