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Dirigent Mariss Jansons wird in St. Petersburg beigesetzt

München  

Dirigent Mariss Jansons wird in St. Petersburg beigesetzt

05.12.2019, 02:05 Uhr | dpa

Dirigent Mariss Jansons wird in St. Petersburg beigesetzt. Dirigent Mariss Jansons

Der lettische Dirigent Mariss Jansons dirigiert das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker. Foto: Hans Punz/APA/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Im russischen St. Petersburg finden heute die Trauerfeierlichkeiten für den Stardirigenten Mariss Jansons statt. Nach einer Abschiedszeremonie in der Philharmonie soll der aus Lettland stammende Musiker auf dem Wolkowo-Friedhof neben seinem Vater begraben werden. Jansons war in der Nacht zum Sonntag im Alter von 76 Jahren in der ehemaligen Zarenmetropole gestorben.

Jansons zählte zu den bedeutendsten Dirigenten weltweit. Seit 2003 war er Chefdirigent des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks (BR). Auch eine Delegation aus München wird bei den Trauerfeierlichkeiten dabei sein. BR-Intendant Ulrich Wilhelm will mit Chor- und Orchestermusikern nach St. Petersburg reisen.

Das BR-Symphonieorchester änderte zudem das Programm seiner Konzerte am Donnerstag und Freitag (20.00 Uhr). Unter Leitung von Franz Welser-Möst spielt das Orchester unter anderem den zweiten Satz aus Franz Schuberts Symphonie Nr. 7 in h-Moll "Die Unvollendete" sowie "Tod und Verklärung" von Richard Strauss. Seit Dienstag liegt ein Kondolenzbuch im Foyer des Bayerischen Rundfunks in München aus. Rund um den Geburtstag des Maestros am 14. Januar soll ein Requiem mit Gedenkkonzert stattfinden.

Jansons wurde 1943 im lettischen Riga geboren und übersiedelte in frühen Jahren mit seiner Familie in das damalige Leningrad (heute St. Petersburg). Sein Vater Arvids Jansons war ebenfalls ein gefeierter Dirigent.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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