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München: Polizist am Hauptbahnhof mit Messer niedergestochen

Attacke am Hauptbahnhof  

Polizist nach Messerangriff in München schwer verletzt

09.12.2019, 16:42 Uhr | t-online, dpa, dak

München: Polizist bei Messerangriff am Hauptbahnhof verletzt

Bei einem Messerangriff am Münchner Hauptbahnhof ist am Montagmorgen ein Polizist verletzt worden. Der Beamte führte gerade eine Personenkontrolle durch, als ihn ein 23-Jähriger von hinten attackierte. (Quelle: t-online.de)

Münchner Hauptbahnhof: Hier ist am Montagmorgen ein Polizist mit einem Messer angegriffen worden. (Quelle: t-online.de)


Am Münchner Hauptbahnhof ist ein Polizist mit einem Messer niedergestochen und verletzt worden. Der mutmaßliche Täter wurde von Zeugen festgehalten. Die Hintergründe der Tat sind unklar.

Ein Polizist ist am Montagmorgen gegen 6.30 Uhr am Hauptbahnhof in München mit einem Messer angegriffen und verletzt worden. Der attackierte 30-jährige Beamte kontrollierte mit einem Kollegen eine Person, gab die Polizei in einer Pressekonferenz bekannt. Ein unbeteiligter 23-Jähriger habe den Beamten unerwartet von hinten angegriffen und mit einem etwas längeren Messer in den Hals-Bereich gestochen.

Zeugen hätten den Tatverdächtigen überwältigt. Der Mann sei festgenommen worden. Der Tatort im Sperrengeschoss ist gegen 8.40 Uhr von der Spurensicherung freigegeben worden, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Die Mordkommission habe die Ermittlungen gegen den Angreifer wegen des Vorwurfs der versuchten Tötung aufgenommen.

Der verletzte Beamte sei in ein Krankenhaus gebracht worden. Der 30-Jährige trug durch den heftigen Messerstich Verletzungen im Schulter- und Nackenbereich davon, sagte ein Sprecher. Die Klinge sei im Körper des Polizeiobermeisters abgebrochen. Zwar sei er standardmäßig mit einer Schutzweste bekleidet gewesen, die könne aber nicht jeden Bereich abdecken. Auch seien die Beamten gegen einen derart unerwarteten Angriff "völlig chancenlos", sagte der Sprecher.

Der Anlass für die Gewalttat des Münchners ist bislang nicht bekannt. Hinweise auf einen ideologischen Hintergrund der Tat gab es zunächst nicht, wie der Pressesprecher weiter mitteilte.

Angreifer bereits polizeilich bekannt gewesen

Münchens Polizeipräsident Hubertus Andrä äußert sich zum Angriff auf einen seiner Mitarbeiter: "Ich bin erschüttert über den feigen, brutalen und hinterhältigen Messerangriff auf einen meiner Beamten. [...] Unsere Gedanken, verbunden mit unseren besten Genesungswünschen, sind derzeit bei unserem verletzten Kollegen und seinen Angehörigen." Mittlerweile habe sich der Mann der kontrolliert wurde, als Zeuge bei der Polizei gemeldet.


Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann sagte vor einer CSU-Vorstandssitzung zum Zustand des angegriffenen Polizisten: "Er schwebt wohl nicht mehr in Lebensgefahr." Welche langfristigen Folgen die Verletzungen haben, sei noch nicht absehbar. Herrmann sagte, der Tatverdächtige sei wohl polizeibekannt gewesen. Dabei handle es sich aber um Verhaltensauffälligkeiten und nicht unbedingt um Straftaten, konkretisierte der Polizeisprecher.

Verwendete Quellen:

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