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Museum der Bayerischen Geschichte: Besucher und neue Pläne

München  

Museum der Bayerischen Geschichte: Besucher und neue Pläne

09.12.2019, 13:23 Uhr | dpa

Museum der Bayerischen Geschichte: Besucher und neue Pläne. Richard Loibl

Richard Loibl spricht während einer Eröffnungsfeier. Foto: Armin Weigel/dpa/Archiv (Quelle: dpa)

Die Bayerische Landesausstellung im kommenden Jahr beschäftigt sich mit der Entstehung der Städte im 13. Jahrhundert. "Stadt befreit. Wittelsbacher Gründerstädte" nennt sich die Schau, die vom 29. April bis 8. November 2020 in Aichach und Friedberg zu sehen ist. Mit der gezielten Gründung und Förderung von Städten und Märkten habe vor allem die Herzogsdynastie der Wittelsbacher ihre wirtschaftliche, politische und militärische Macht gefestigt, sagte Projektleiter Peter Wolf am Montag in München. Den Menschen hätten die Städte viele Chancen geboten, etwa Sicherheit, Schutz des Eigentums oder Freiheit des Handels.

Ursprünglich sollte der Titel der Ausstellung "Stadtluft macht frei" lauten. Die Nähe zu dem menschenverachtenden Spruch "Arbeit macht frei" der Nationalsozialisten rief aber Kritik hervor, so dass die Schau umbenannt wurde. Mit dem Nazi-Spruch habe der mittelalterliche Sachverhalt nichts zu tun, erklärte Museumsleiter Richard Loibl. Man werde das aber in der Ausstellung thematisieren.

Zufrieden ist man im Haus der Geschichte mit dem neuen Museum in Regensburg, das im Juni eröffnet worden war. Rund 230 000 Besucher sahen bis Anfang Dezember die Dauerausstellung, die einen Überblick über rund 200 Jahre Geschichte bietet. Weitere 65 000 Tickets wurden für die Landesausstellung "100 Schätze aus 1000 Jahren" gelöst, die noch bis 8. März läuft. Mehrere 10 000 kamen laut Loibl zudem, um den preisgekrönten Museumsbau zu bewundern oder sich im frei zugänglichen Teil des Museums umzuschauen. Die meisten Besucher kamen nach Auskunft des Museums aus dem Freistaat, gut zehn Prozent waren Touristen. Auch der Anteil junger Besucher sei erfreulich groß.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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