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Messerattacke in München: Tatverdächtiger wollte gezielt Polizisten töten

Messerattacke in München  

Tatverdächtiger wollte gezielt Polizisten töten

10.12.2019, 16:13 Uhr | dpa , t-online.de

Messerattacke in München: Tatverdächtiger wollte gezielt Polizisten töten. Ein Fahrzeug der Bundespolizei steht vor einem Eingang zum Münchner Hauptbahnhof: Am Montag war ein Polizist im Untergeschoss angegriffen und schwer verletzt worden. (Quelle: dpa/Matthias Balk)

Ein Fahrzeug der Bundespolizei steht vor einem Eingang zum Münchner Hauptbahnhof: Am Montag war ein Polizist im Untergeschoss angegriffen und schwer verletzt worden. (Quelle: Matthias Balk/dpa)

Nach der Messerattacke auf einen Polizisten in München ist der mutmaßliche Angreifer in einer geschlossenen Psychiatrie untergebracht worden. Der Mann war bereits polizeilich bekannt.

Der Tatverdächtige, der einen Polizisten am Hauptbahnhof in München mit einem Messer angegriffen haben soll, wurde in eine geschlossene Psychiatrie eingeliefert. Das sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann von der CSU am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München.

Der Mann habe schon in der Vergangenheit psychische Probleme gehabt. Bisher sei zwar keine Fremdgefahr von ihm ausgegangen, er sei aber wegen Drogen und Betäubungsmitteln auffällig gewesen. Zwischen dem Mann und dem Polizisten gebe es "keinerlei Bezug".

Als Motiv für seinen Angriff auf den Beamten gab der Verdächtige einen "allgemeinen Hass auf die Polizei" an, wie die Polizei München in einer Pressekonferenz am Dienstagnachmittag mitteilte. "Demnach wollte er einen Polizeibeamten gezielt töten", sagte der zuständige Ermittler.

Der 23-Jährige hatte den Polizisten am Montag am Münchner Hauptbahnhof unvermittelt von hinten mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Herrmann berichtete nun, es sei eine sehr schwere Verletzung, die bis in den Bereich des Rückenmarks reiche und erhebliche Schädigungen befürchten lasse.


Herrmann hoffe und bete, dass der Beamte möglichst bald wieder zu Kräften komme und dann auch wieder seinen Beruf ausüben könne. Sicher sei das aber noch nicht, sagte er. Die medizinische Behandlung sei aber auf einem guten Weg.

Verwendete Quellen:
  • Pressekonferenz der Polizei München vom 10. Dezember 2019
  • Nachrichtenagentur dpa

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