Sie sind hier: Home > Regional > München >

Rapper-Streit Bushido/Fler vor Gericht: Kinder sind tabu

München  

Rapper-Streit Bushido/Fler vor Gericht: Kinder sind tabu

11.12.2019, 03:02 Uhr | dpa

Rapper-Streit Bushido/Fler vor Gericht: Kinder sind tabu. Gerichtsgebäude in München

Das Amtsgericht, Landgericht I und II, das Oberlandesgericht und die Staatsanwaltschaft in München. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Etappensieg für Bushido im bizarren Dauerstreit mit seinem Berliner Rivalen: Der Rapper Fler muss nach einer Gerichtsentscheidung den Text seines Songs "Noname" ändern, in dem er gegen Bushidos Frau und die gemeinsamen Kinder des Paares austeilt.

Das Landgericht München I untersagte Fler (bürgerlich Patrick Losensky) am Mittwoch, weiter zu behaupten, Bushido (bürgerlich Anis Ferchichi) sei nicht der Vater der vier gemeinsamen Kinder mit Anna-Maria Ferchichi. Auch dass stattdessen der gesamte Kader des SV Werder Bremen als Vater in Betracht komme, darf er nicht weiter rappen.

Hintergrund ist ein seit Jahren andauernder Streit zwischen den Berliner Rappern, der szeneüblich über Songtexte ausgetragen wird, in denen sie sich gegenseitig beleidigen. Zuletzt rappte Bushido im Song "Renegade" über Fler, dieser habe eine Karotte im Anus stecken - worauf dieser mit dem Lied "Noname" reagierte, das er nach der Gerichtsentscheidung nun ändern muss.

Die Kinder der Ferchichis - der älteste gemeinsame Sohn ist sieben Jahre alt - haben damit laut Gericht aber nichts zu tun, sie könnten sich nicht wehren und seien durch "Noname" in ihrer Persönlichkeitsentwicklung eingeschränkt. Ihre Mutter allerdings müsse beleidigende und unwahre Zeilen über sich hinnehmen. Sie hatte sich laut Gericht auf Instagram in den Streit eingemischt und ihrerseits Fler beschimpft.

Der bislang nur im Internet veröffentlichte Track "Noname" müsse nun offline genommen und die Textstellen abgeändert werden, sagte Flers Rechtsanwalt Christian-Oliver Moser. Ferchichis Anwältin Eva Frauenschuh erklärte, sie wolle eine Berufung gegen die Entscheidung prüfen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal