Sie sind hier: Home > Regional > München >

München: Polizei entdeckt Frauenleiche – Tatverdächtiger festgenommen

Bei der Aussprache  

Mann soll Exfreundin in München getötet haben

12.12.2019, 14:28 Uhr | dpa , t-online.de , dak

München: Polizei entdeckt Frauenleiche – Tatverdächtiger festgenommen. Das Blaulicht auf einem Fahrzeug der Polizei leuchtet: Ermittler entdeckten am Mittwoch eine tote Frau in einer Wohnung. (Quelle: dpa/Monika Skolimowska/zb/Archivbild)

Das Blaulicht auf einem Fahrzeug der Polizei leuchtet: Ermittler entdeckten am Mittwoch eine tote Frau in einer Wohnung. (Quelle: Monika Skolimowska/zb/Archivbild/dpa)

Eine 21-jährige Frau ist in München tot in einer Wohnung entdeckt worden. Die Staatsanwaltschaft hat gegen einen Beschuldigten Haftbefehl wegen Mordes beantragt.

Am Mittwochabend hat die Polizei München in einer Wohnung im Stadtteil Hasenbergl eine Frauenleiche gefunden. Die Beamten sind gegen 19 Uhr zu einem achtstöckigen Mehrfamilienhaus in der Stösserstraße gerufen worden, berichtet der BR. 

Der 26-jährige Beschuldigte habe sich am Nachmittag mittels Sprachnachricht einer Bekannten anvertraut. Diese habe die Nachricht über den Tod der jungen Frau bei der Polizei gemeldet. Während der Durchsuchung der Wohnung des Mannes fanden die Beamten dann die Frauenleiche. Der Tatverdächtige sei zu dem Zeitpunkt noch flüchtig gewesen, teilte die Polizei mit. "Die Mordkommission arbeitet schon die ganze Nacht." 

Die Polizei riegelte den Bereich großräumig ab, schreibt die "Bild". Mit Spürhunden hätten die Einsatzkräfte eine angrenzende Grünfläche und den gesamten Tatort durchkämmt. Gegen 21 Uhr habe sich der Beschuldigte bei der Polizei gestellt. Die Staatsanwaltschaft München I habe Haftbefehl wegen Mordes beantragt. Ein Haftrichter entscheidet darüber im Laufe des Tages.

Aussprache eskalierte 

Der Tatverdächtige gab an, zwischen Februar 2018 und Oktober 2019 in einer Beziehung mit der 21-Jährigen gewesen zu sein. Auch nach der Trennung waren die Ex-Partner in Kontakt. Am Mittwoch trafen sie sich zur Aussprache in der Wohnung des 26-Jährigen. Dabei entwickelte sich ein Streit, der zum Tod der jungen Frau führte.


Die Staatsanwaltschaft geht in dem Fall von Heimtücke und niedrigen Beweggründen aus. Die Getötete hätte keinen Grund gehabt, Angst vor ihrem früheren Partner zu haben, da keine Gewalttaten bekannt sind. Auch psychische Erkrankungen sind bisher nicht bekannt. Man ermittle aber in alle Richtungen.

Verwendete Quellen:

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal