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München: Pegida sagt Demo bei Synagoge ab

Antisemitismus-Vorwürfe  

Pegida sagt Demo in München ab

24.01.2020, 10:57 Uhr | t-online.de, dpa

München: Pegida sagt Demo bei Synagoge ab. Polizisten stehen bei der Ohel-Jakob-Synagoge: Ursprünglich wollte Pegida hier demonstrieren. (Quelle: dpa/Lino Mirgeler/Archivbild)

Polizisten stehen bei der Ohel-Jakob-Synagoge: Ursprünglich wollte Pegida hier demonstrieren. (Quelle: Lino Mirgeler/Archivbild/dpa)

Ursprünglich hatte die rechtspopulistische Pegida-Bewegung vor der Münchner Ohel-Jakob-Synagoge demonstrieren wollen. Nachdem das Kreisverwaltungsreferat die Versammlung dort untersagt hat, haben die Organisatoren die Demo in der Nacht abgesagt.

Die rechtspopulistische Pegida-Bewegung hat ihre für Freitagnachmittag geplante Demonstration in München unter dem Motto "Beschneidung von Säuglingen und Kindern verbieten" abgesagt. Das berichtete die "Süddeutsche Zeitung". Demnach haben die die Anmelder in der Nacht die Versammlungsanzeige zurückgezogen.

Ursprünglich sollte die Demo vor der Münchner Ohel-Jakob-Synagoge stattfinden, das hat das Kreisverwaltungsreferat aber Anfang der Woche verboten. Sie verwies die Demonstranten auf die Sendlinger Straße Ecke Dultstraße – Hundert Meter von der Synagoge entfernt.

"Es kann nicht sein, dass ein so offener Hass und solche volksverhetzenden, die Religionsfreiheit missachtenden Inhalte im Herzen unserer Stadt öffentlich verbreitet werden dürfen", hatte Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Mitte der Woche gesagt und sich für ein Verbot der Demo ausgesprochen.

Das Bündnis "München ist bunt" rief zu einer Gegendemonstration auf und warf den Pegida-Organisatoren "puren Antisemitismus" vor. Auf seiner Internetseite schrieb der Verein: "Das ist ein klarer Angriff auf die jüdische Identität, den wir nicht unwidersprochen lassen dürfen!"

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