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Corona/München: Oktoberfest-Absage ist emotionaler Schlag

Oktoberfest findet nicht statt  

Wirtesprecher: "Die Absage trifft uns alle schwer"

21.04.2020, 11:16 Uhr | dpa

Corona/München: Oktoberfest-Absage ist emotionaler Schlag. Die leere Theresienwiese von oben: In diesem Jahr werden hier keine Zelte des Oktoberfests stehen. (Quelle: dpa/Peter Kneffel)

Die leere Theresienwiese von oben: In diesem Jahr werden hier keine Zelte des Oktoberfests stehen. (Quelle: Peter Kneffel/dpa)

Es ist offiziell: Das Oktoberfest 2020 findet nicht statt. Für die Wiesnwirte ist das ein herber Schlag. Wirtesprecher Peter Inselkammer hat eine klare Meinung.

Für Wiesnwirte, Schausteller und Marktkauflaute ist die Absage des Oktoberfests ein harter Schlag. "Die Absage trifft uns alle schwer", sagte der Sprecher der Wiesnwirte, Peter Inselkammer, in einer ersten Reaktion am Dienstag. Es gehe keineswegs nur um die finanzielle Seite. Das Oktoberfest in München sei auch eine sehr emotionale Sache. "Es geht uns nahe. Die Wiesn ist eine Herzensangelegenheit. Wir freuen uns das ganze Jahr darauf und bereiten uns vor." Das Oktoberfest verkörpere wie kaum ein anderes Ereignis das Münchner Leben.

Peter Inselkammer (Quelle: dpa/Sven Hoppe/Archivbild)Peter Inselkammer, Sprecher der Wiesnwirte: Der Ausfall der Wiesn trifft die Wirte nicht nur finanziell.

Besucher mit Mundschutz schwer vorstellbar

Es wird auch keine Wiesn light mit weniger Besuchern geben, wie sie in den Münchner Medien diskutiert worden war. Die Abstandsregeln wären in den Wiesn-Zelten kaum umsetzbar gewesen – und hätten auch die Stimmung gestört.

"Was ich mir überhaupt nicht vorstellen kann, ist ein halb leeres Bierzelt", sagte Inselkammer. Rund um den Erdball kennen die Menschen die Bilder mit feiernden Menschen in bis auf den letzten Platz gefüllten Zelten. Festzeltbesucher mit Mundschutz wären ebenfalls schwer vorstellbar gewesen – nicht zuletzt wäre er unpraktisch bei einer wesentlichen Tätigkeit auf der Wiesn: "Ich stelle mir das Trinken damit etwas schwierig vor."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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