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Coronavirus: Maskenpflicht in Bayern – bis zu 5.000 Euro Strafe

Maske kaufen, selber machen und Co.  

Maskenpflicht in Bayern – alles, was Sie wissen müssen

24.04.2020, 11:56 Uhr | t-online, vss

Coronavirus: Maskenpflicht in Bayern – bis zu 5.000 Euro Strafe. Eine Frau trägt eine selbstgenähte Maske: In Bayern ist die Maskenpflicht eingeführt worden. (Quelle: imago images/Sven Simon/Archivbild)

Eine Frau trägt eine selbstgenähte Maske: In Bayern ist die Maskenpflicht eingeführt worden. (Quelle: Sven Simon/Archivbild/imago images)

In Deutschland gilt nun bundesweit eine Maskenpflicht. So auch in Bayern. Was das für Ihren Alltag bedeutet, haben wir für Sie zusammengefasst.

Am 19. April hat man sich in Bayern noch darauf geeinigt, ein Maskengebot würde zum Schutz vor der weiteren Ausbreitung des Coronavirus völlig ausreichen. Nur eine Woche später wird die Maskenpflicht eingeführt, die am 27. April in Kraft tritt. "Wenn wir die Beschränkungen erleichtern, müssen wir zugleich den Schutz verstärken," hieß es von Söder. Wer keine Maske trägt, muss mit einem Bußgeld rechnen. Doch was bedeutet die Maskenpflicht für den Einzelnen?

1. Was versteht man unter Maskenpflicht?

Mund-Nasen-Schutz, Alltagsmasken bzw. sogenannte Community-Masken oder auch Schals werden ab kommender Woche Pflicht sein. Sie sind jedoch nicht zu verwechseln mit Mundschutz, medizinischen Schutzmasken. Diese sind nur medizinischem Personal vorbehalten.

2. Wo gilt die Maskenpflicht?

Die Maskenpflicht gilt im gesamten öffentlichen Nahverkehr und in allen Geschäften. Sowohl in Supermärkten und Baumärkten, die jetzt schon geöffnet haben, als auch in allen anderen Läden, die nächste Woche wieder Kunden empfangen.

3. Wo kann ich Masken kaufen?

Viele Modegeschäfte bieten derzeit Gesichtsmasken an. Dazu zählt in München die Modedesignerin Svenja Jander, die bunte und einzigartige Masken verkauft. Bei "Trachten Rausch" gibt es ebenfalls ausgefallene Stoffmasken – und zwar im Dirndl-Style. Das Sedlinger Café in München vertreibt Behelfsmasken in vier verschiedenen Größen: für Kinder, Teenager, Frauen und Männer. Farbenfroh und ausgefallen sind auch die Masken von den Wannda-Machern. Es gibt sogar einen Onlineshop zum Bestellen. 

4. Wie kann man eine Maske selber machen?

Wer keine Maske kaufen möchte, kann sich in wenigen Schritten eine Behelfsmaske selbst nähen. Online findet man dafür Schnittmuster. Das Schöne: Sie können Stoff und Muster nach Belieben wählen. Das Nähen ist jedoch nicht für jeden etwas. Es gibt aber auch andere Optionen, um sich selbst eine Alltagsmaske herzustellen. Hier finden Sie eine Anleitung:

Maskenpflicht in Deutschland: So basteln Sie sich selbst im Handumdrehen einen Mundschutz. (Quelle: t-online.de)

5. Wie verhält man sich mit Maske im Alltag?

Wie der Name schon sagt, ist die Behelfsmaske kein hunderprozentiger Schutz vor dem Coronavirus. Zwar soll sie Tröpfchen abfangen, die man beim Sprechen oder Lachen ausstößt – und damit andere in einem gewissen Maß vor Ansteckung schützen, falls man SARS-CoV-2 in sich trägt, doch auch mit Masken sollte man die Abstandsregeln einhalten und richtig Husten und Niesen. Alle Informationen dazu finden Sie hier.

6. Wie hoch ist die Strafe beim Verstoß gegen die Maskenpflicht?

Verstöße gegen die Mundschutzpflicht zum Schutz vor Ansteckungen mit dem Coronavirus können in Bayern bis zu 5.000 Euro kosten. Dies geht aus dem aktualisierten Bußgeldkatalog hervor, der der Deutschen Presse-Agentur in München vorliegt. Demnach werden bei fehlendem Mund-Nase-Schutz in Bussen, Bahnen und Geschäften 150 Euro fällig. Besonders teuer wird es aber für Ladenbesitzer, die nicht sicherstellen, dass ihr Personal eine Mund-Nasen-Bedeckung trägt: Hierfür sieht Bußgeldkatalog eine Zahlung von 5.000 Euro vor.

Verwendete Quellen:

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