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1. FC Schweinfurt kritisiert DFB für Türkgücü-Zulassung

Von dpa
13.07.2020Lesedauer: 1 Min.
Schweinfurts Geschäftsführer Markus Wolf
Schweinfurts Geschäftsführer Markus Wolf. (Quelle: Daniel Karmann/dpa/Archivbild/dpa-bilder)
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Der Regionalligist 1. FC Schweinfurt hat sich beim Deutschen Fußball-Bund in einem offenen Brief über die Zulassung seines bisherigen Liga-Rivalen Türkgücü München für die 3. Liga beschwert. Der DFB hatte Türkgücü jüngst den Aufstieg erlaubt, obwohl der Münchner Verein kein eigenes, taugliches Stadion hat und als Heimspielstätte offiziell die Arena in Würzburg angab.

Schweinfurts Geschäftsführer Markus Wolf zeigte sich fassungslos, dass ein Stadion knapp 300 Kilometer vom Vereinssitz entfernt als Heimstadion akzeptiert wurde. Türkgücü, das wegen des Abbruchs der Regionalliga-Saison als Aufsteiger bestimmt worden war, hatte als Ausweichstadien das Grünwalder und das Olympiastadion in München angegeben. "Man muss kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass Türkgücü München wohl kaum ein Spiel in Würzburg austragen wird", schrieb Wolf und nannte den ganzen Vorgang "höchst fragwürdig".

Zudem bemängelten die Unterfranken, die Zweite der Tabelle waren und bei einer Absage an Türkgücü womöglich selbst hätten aufsteigen können, die Informationspolitik des DFB. Auf Anfrage seien den Schweinfurtern keine Antworten gegeben worden. "Von der in letzter Zeit häufig zitierten Transparenz kann jedenfalls keine Rede sein, stattdessen bleibt hier ein ganz übler Beigeschmack", hieß es.

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