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Umfrage: Mäßiges Urteil über Corona-Management der Schulen

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Umfrage: Mäßiges Urteil über Corona-Management der Schulen

22.07.2020, 17:06 Uhr | dpa

Umfrage: Mäßiges Urteil über Corona-Management der Schulen. Schulkinder melden sich im Unterricht

Schulkinder melden sich im Unterricht. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Archiv/Symbolbild (Quelle: dpa)

Mit dem Corona-Krisenmanagement der Schulen in Bayern ist einer neuen Umfrage zufolge nur etwas mehr als die Hälfte der Menschen zufrieden. In einer Infratest-dimap-Erhebung für das BR-Fernsehen, die am Mittwoch veröffentlicht wurde, gaben nur 53 Prozent der Befragten mit schulpflichtigen Kindern im Haushalt an, sie seien damit zufrieden oder sehr zufrieden. 44 Prozent äußerten sich weniger oder gar nicht zufrieden. Von allen Befragten äußerten sich ebenfalls nur 57 Prozent zufrieden oder sehr zufrieden. Auffällig ist dabei der Unterschied zu den insgesamt hohen Zustimmungswerten mit der Staatsregierung: Mit dem Corona-Krisenmanagement der Staatsregierung sind dem "BR-BayernTrend" zufolge nach wie vor 87 Prozent zufrieden oder sogar sehr zufrieden.

Die Staatsregierung hat dabei großen Rückhalt über alle Parteigrenzen hinweg. Sogar die Hälfte der AfD-Anhänger gab an, sie sei mit dem Corona-Krisenmanagement zufrieden oder sehr zufrieden. Bei Anhängern der anderen Parteien lagen die Zufriedenheitswerte zwischen 90 Prozent (Freie-Wähler-Anhänger), 91 Prozent (Grünen-Anhänger), 95 Prozent (CSU-Anhänger) und sogar 100 Prozent bei den SPD-Anhängern.

Die Schulen in Bayern haben zwar seit Ende April schrittweise für alle Schüler wieder geöffnet, für einen großen Teil der Kinder aber erst seit dem Ende der Pfingstferien. Aber während inzwischen die Beschränkungen für Restaurantbesuche und private Feiern immer weiter gelockert wurden, findet der Schulunterricht nach wie vor lediglich zeitversetzt und im Wechsel und nur in kleineren Gruppen statt.

Der BR-Umfrage zufolge gibt es deshalb weithin Sorgen, dass Kinder und Jugendliche wegen eingeschränkter Betreuungs- und Schulangebote in ihrer Entwicklung beeinträchtigt werden. 71 Prozent der Befragten mit schulpflichtigen Kindern im Haushalt sagten auf die entsprechende Frage, ihre Sorgen seien groß oder sehr groß. 29 Prozent sagten dagegen, sie hätten weniger große oder nur kleine derartigen Sorgen.

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