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München und Würzburg bleiben Corona-Brennpunkte in Bayern

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München und Würzburg bleiben Corona-Brennpunkte in Bayern

22.09.2020, 15:51 Uhr | dpa

München und Würzburg bleiben Corona-Brennpunkte in Bayern. Corona-Tests

Testsets mit Abstrichstäbchen liegen in einem Testzentrum für Corona-Verdachtsfälle. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

In München und Würzburg gibt es weiter viele Corona-Infizierte. 55,93 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner meldete das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Dienstag für die Landeshauptstadt. In Würzburg lag der Inzidenzwert bei 60,99. Neue Corona-Brennpunkte kamen nicht hinzu. Die Lage in Garmisch-Partenkirchen hat sich beruhigt: Mit zeitweise mehr als 57 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern binnen einer Woche war die Stadt stark betroffen. Am Dienstag lag der Wert bei 18,09. Die Beschränkungen in der Stadt sollten deshalb an diesem Tag auslaufen.

In München werden Kontaktbeschränkungen und eine Ausweitung der Maskenpflicht aber immer wahrscheinlicher. Die Stadt will bei weiter hohen Zahlen am Mittwoch eine entsprechende Allgemeinverfügung bekanntmachen. Danach soll ab Donnerstag in Teilen der Innenstadt eine generelle Maskenpflicht gelten. Außerdem dürfen sich dann nur noch fünf Menschen treffen oder Personen aus zwei Haushalten, Ausnahmen gibt es für Familien und Lebenspartner. Bei privaten Feiern wie Hochzeiten, Geburtstagen oder Beerdigungen sind nur noch 25 Gäste zugelassen, unter freiem Himmel 50, wenn die Veranstalter ein Schutz- und Hygienekonzept vorweisen können. Hinzu kommen nächtliche Alkoholverbote an beliebten Feierorten im Freien.

Die Würzburger müssen auch mit Einschränkungen leben. Von 23.00 Uhr an dürfen die Wirtshäuser in der Innenstadt keinen Alkohol mehr ausschenken. Entlang des Mains ist das Trinken von Bier, Wein und Co. unter freiem Himmel bereits ab 22.00 Uhr verboten. Das Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen ist untersagt. Auch für Schulen und Kindertagesstätten gelten strenge Regeln.

Am Vormittag hatte bereits die Staatsregierung ein Maßnahmenpaket für besonders betroffenen Kommunen verkündet. Es enthält unter anderem eine Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen sowie ein Alkoholverbot. Priorität in Bayern habe der Schutz von Arbeitsplätzen, Schulen und Kindergärten. Ein zweiter Lockdown müsse unbedingt verhindert werden, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU).

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