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München: Warnstreiks bei Kitas und im Nahverkehr

Tarifstreit im öffentlichen Dienst  

Warnstreiks bei Münchner Kitas und im Nahverkehr

28.09.2020, 09:18 Uhr | dpa

München: Warnstreiks bei Kitas und im Nahverkehr. Streikweste mit der Aufschrift "Warnstreik" und dem Verdi-Logo (Symbolbild): In München wird im öffentlichen Dienst gestreikt.  (Quelle: dpa/Stefan Sauer/ZB)

Streikweste mit der Aufschrift "Warnstreik" und dem Verdi-Logo (Symbolbild): In München wird im öffentlichen Dienst gestreikt. (Quelle: Stefan Sauer/ZB/dpa)

Wegen Warnstreiks im öffentlichen Dienst müssen sich zahlreiche Münchner auf Einschränkungen einstellen. Verdi kündigte eine "lebhafte Woche" in der bayerischen Landeshauptstadt an.

Zum Start in die neue Woche sind viele Menschen in München von Warnstreiks im öffentlichen Dienst betroffen. Kitas, Krankenhäuser, Behörden und Linienbusse – die Gewerkschaft Verdi hat Ausstände in etlichen Bereichen angekündigt. "In manchen Teilen sind es ein paar Stunden, in anderen Teilen ist es der ganze Tag", sagte der Gewerkschaftssprecher in Bayern, Hans Sterr, am Montag zur Dauer der Aktionen. Für die kommenden Tage kündigte er an: "Es wird eine lebhafte Woche bleiben." Details wollte er noch nicht verraten, aber der öffentliche Nahverkehr wird in jedem Fall betroffen sein.

Bis Freitag soll es in mehreren Städten im Freistaat Warnstreiks in kommunalen Einrichtungen geben. In der Landeshauptstadt sind am Montag Kitas und das Klinikum München betroffen. In Augsburg rechnet die Stadt damit, dass wegen der Protestaktion bei der Müllabfuhr möglicherweise die vollen Tonnen nicht abgeholt werden können. Bereits seit vergangenem Dienstag gab es kleinere Warnstreiks in der schwäbischen Stadt.

Verdi und der Beamtenbund DBB fordern für die bundesweit 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten von Bund und Kommunen 4,8 Prozent mehr Geld, mindestens aber 150 Euro. Mitte September war die zweite Verhandlungsrunde ohne Ergebnis geblieben. Die dritte Verhandlungsrunde ist für den 22. und 23. Oktober angesetzt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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