Sie sind hier: Home > Regional > München >

Corona: Bistum München und Freising rechnet mit etwa 40 Millionen Euro Verlust

Wegen Corona-Pandemie  

Bistum München rechnet mit mehr als 40 Millionen Euro Verlust

23.10.2020, 12:21 Uhr | dpa

Corona: Bistum München und Freising rechnet mit etwa 40 Millionen Euro Verlust. Die leere katholische Kirche St .Gabriel in München: Das Bistum München und Freising kämpft mit Einbußen durch die Corona-Krise. (Quelle: imago images/Ralph Peters/Symbolbild)

Die leere katholische Kirche St .Gabriel in München: Das Bistum München und Freising kämpft mit Einbußen durch die Corona-Krise. (Quelle: Ralph Peters/Symbolbild/imago images)

Finanzielle Einbußen für die katholische Kirche: Mehr als 40 Millionen Euro verliert das Bistum München und Freising durch die Corona-Krise. Das ist auf die Kirchensteuer zurückzuführen.

Die Corona-Krise kostet die katholische Kirche in Bayern mehr als 100 Millionen Euro. Allein das Erzbistum München und Freising rechnet in diesem Jahr mit einem Minus von bis zu 32 Millionen Euro bei Einnahmen aus der Kirchensteuer, wie das Bistum am Freitag in München mitteilte. Damit sei der Rückgang zwar nicht so deutlich wie im Frühjahr noch befürchtet – "aber er wird doch erheblich sein", sagte Generalvikar Christoph Klingan. "Die genaue Entwicklung ist schwer abzusehen."

Ursprünglich hatte das Bistum mit Kirchensteuereinnahmen von 640 Millionen Euro für das Jahr 2020 gerechnet, sagte der Finanzchef des Bistums, Markus Reif. Und schon damit hätte unterm Stich am Jahresende ein Minus von 11,7 Millionen Euro gestanden. Reif geht jetzt von einem "Minus von vier bis fünf Prozent" bei den Kirchensteuern aus. Damit ergibt sich für 2020 ein erwartetes negatives Jahresergebnis von mehr als 40 Millionen Euro.

Weniger Einnahmen aus Kirchensteuern

Die Einnahmen aus Kirchensteuern sinken vor allem deshalb, weil in der Corona-Krise mehr Menschen in Kurzarbeit gegangen oder sogar arbeitslos geworden sind und deshalb keine Kirchensteuer mehr zahlen.

Alle bayerischen Bistümer sind davon betroffen: Das Bistum Augsburg rechnet mit einem Minus von 35 bis 40 Millionen Euro bei den Einnahmen aus der Kirchensteuer, das Erzbistum Bamberg mit einem Minus von 13,8 Millionen und das Bistum Eichstätt geht von sieben Millionen Euro weniger aus. Die Diözese Würzburg verbuchte bis Ende September einen Rückgang der Kirchensteuereinnahmen um 9,7 Millionen Euro im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2019. Die Bistümer Passau und Regensburg teilten zunächst noch keine konkreten Zahlen mit.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal