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Corona in München: Künstler protestieren gegen Teil-Lockdown

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Münchener Künstler protestieren gegen Teil-Lockdown

05.11.2020, 11:32 Uhr | dpa

Corona in München: Künstler protestieren gegen Teil-Lockdown. Die Bayerische Akademie der Schönen Künste (Archivbild): Münchener Künstler haben einen Brief gegen die Schließung von Kulturstätten während des Teil-Lockdowns verfasst. (Quelle: imago images/imagebroker)

Die Bayerische Akademie der Schönen Künste (Archivbild): Münchener Künstler haben einen Brief gegen die Schließung von Kulturstätten während des Teil-Lockdowns verfasst. (Quelle: imagebroker/imago images)

In München haben sich Künstler in einer gemeinsamen Mitteilung gegen die Maßnahmen für die Kulturbranche während des Teil-Lockdowns ausgesprochen – unter ihnen auch viele bekannte Kulturschaffende.

Über hundert Mitglieder der Bayerischen Akademie der Schönen Künste in München haben sich gegen die Schließung von Kultur- und Bildungsstätten während des Teil-Lockdowns im November ausgesprochen.

"Kultur als 'Unterhaltungs- und Freizeitgestaltung' abzuwerten, empfinden wir als erschreckenden Offenbarungseid mancher Volksvertreter", hieß es in einer am Mittwochabend veröffentlichten Mitteilung. Zu den Unterzeichnern gehören die Schauspieler Mario Adorf und Senta Berger sowie die Schriftsteller Lutz Seiler und Uwe Timm.

Mit weiteren namhaften Persönlichkeiten aus dem Kulturleben forderten sie die etablierten Parteien in Bund und Land auf, sich für die Belange der freischaffenden Künstler einzusetzen.

Am Mittwoch wurde bekannt, dass Betroffene aus der Kultur- und Veranstaltungsbranche während des Teil-Lockdowns im November vom Staat einen "fiktiven Unternehmerlohn" erhalten sollen. Regierungssprecher Steffen Seibert kündigte an, Kulturunternehmen bekämen im November 75 Prozent ihres Umsatzes als direkte Hilfe. Solo-Selbstständige könnten dabei wahlweise den Umsatz des Novembers 2019 oder ihren monatlichen Durchschnittsverdienst des Vorjahres zugrunde legen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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