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Keine Corona-Lockerungen in München: Theater und Kinos weiter dicht

Theater und Kinos weiter dicht  

Münchner OB Reiter erteilt Corona-Lockerungen eine Absage

18.03.2021, 16:41 Uhr | dpa

Keine Corona-Lockerungen in München: Theater und Kinos weiter dicht. Terminshopping in München (Archivbild): Weitere Corona-Lockerungen wird es in der Stadt vorerst nicht geben, denn die Infektionszahlen steigen auch dort. (Quelle: imago images/Simon)

Terminshopping in München (Archivbild): Weitere Corona-Lockerungen wird es in der Stadt vorerst nicht geben, denn die Infektionszahlen steigen auch dort. (Quelle: Simon/imago images)

Der Lockdown geht weiter: In München bleiben Kultureinrichtungen und Außengastronomie weiter geschlossen. Eigentlich sollte es für sie kommende Woche erste Corona-Lockerungen geben.

Theater, Kinos, Biergärten, Konzertsäle und die Außengastronomie in München werden kommende Woche nicht öffnen. Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) begründete die Entscheidung am Donnerstag unter anderem mit der dynamischen Entwicklung des Infektionsgeschehens. Weitere Lockerungen der Coronamaßnahmen könne es schon aus rechtlicher Sicht nicht geben.

Dieter Reiter (SPD), Oberbürgermeister von München, spricht (Archivbild): Er befürchtet steigende Fallzahlen für München. (Quelle: dpa/Balk)Dieter Reiter (SPD), Oberbürgermeister von München, spricht (Archivbild): Er befürchtet steigende Fallzahlen für München.

In München nimmt die Zahl der neuen Coronainfektionen seit einiger Zeit wieder zu. Am Donnerstag waren es 68,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Reiter schließt auch nicht aus, dass die Stadt in absehbarer Zeit über den Sieben-Tage-Inzidenzwert von 100 kommt. Dann trete die Corona-Notbremse in Kraft und alle Lockerungen müssten wieder rückgängig gemacht werden.

"Gehen von steigenden Fallzahlen aus"

"Einhellige Meinung meiner Fachleute ist, dass wir gerade auch mit Blick auf die deutlich ansteckenderen Corona-Mutanten von steigenden Fallzahlen ausgehen müssen und deshalb auch aus infektiologischen Gründen von weiteren Öffnungsschritten derzeit absehen sollten", sagte Reiter. Angesichts dieser eindeutigen Lage werde er im städtischen Krisenstab keine weiteren Lockerungen der Coronamaßnahmen vorschlagen.

Mit dieser Entscheidung bleiben auch Kultureinrichtungen wie die Bayerische Staatsoper zu. Das Münchner Residenztheater hat sich bereits darauf eingestellt. "Wir werden nicht den Apparat hochfahren, um ihn ein paar Tage später wieder runterzufahren", sagte eine Sprecherin. Das Gärtnerplatztheater und die Münchner Kammerspiele wollten dagegen ab dem 26. März wieder vor Zuschauern spielen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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