Sie sind hier: Home > Regional > München >

München: 83 Bewerber für acht Plätze als Modellregionen in Bayern

In Bayern  

83 Bewerber für acht Plätze als Modellregionen

29.03.2021, 07:56 Uhr | dpa

München: 83 Bewerber für acht Plätze als Modellregionen in Bayern. Klaus Holetschek (CSU), Gesundheitsminister von Bayern (Archivbild): 83 Städte haben sich in Bayern als Modellregion beworben. (Quelle: dpa/Matthias Balk)

Klaus Holetschek (CSU), Gesundheitsminister von Bayern (Archivbild): 83 Städte haben sich in Bayern als Modellregion beworben. (Quelle: Matthias Balk/dpa)

Auch in Bayern sollen Modellregionen für Corona-Lockerungen entstehen. Allerdings haben sich mehr als zehnmal so viele Städte beworben als Plätze vorhanden sind – nun muss abgewogen werden.

Bei der anstehenden Entscheidung über die bayerischen Modellregionen für Corona-Lockerungen hat die Regierung die Qual der Wahl. Bis zum frühen Sonntagnachmittag lagen dem bayerischen Gesundheitsministerium 83 Interessensbekundungen vor, wie eine Sprecherin auf Nachfrage erklärte. Damit ist die Zahl auch am Wochenende weiter gestiegen. Die Entscheidung soll noch diese Woche fallen.

In den Modellregionen sollen vorsichtige Lockerungen von Corona-Schutzmaßnahmen ermöglicht werden. Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hatte zuletzt erklärt, sie sollten zeigen, "wie eine kontrollierte Öffnung bestimmter Lebensbereiche unter Pandemie-Bedingungen möglich ist".

München und Nürnberg erfüllen die Voraussetzungen momentan nicht

Am Mittwoch hatte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) im Landtag den Plan für die Modellregionen in seiner Regierungserklärung erläutert. Er geht zurück auf den Beschluss von Bund und Ländern von Anfang der Woche. Demnach kommen grundsätzlich Städte in Frage, die eine Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner zwischen 100 und 150 haben. Insgesamt soll es acht Modellregionen geben: In jedem Regierungsbezirk eine, in Oberbayern zwei.

Zu den Städten, die bisher Interesse angemeldet haben gehören mit München und Nürnberg auch die beiden größten im Freistaat. München lag am Sonntag allerdings knapp unter der Inzidenz von 100, wenn auch mit klar steigender Tendenz in den vergangenen Tagen. Nürnbergs Inzidenz lag am Montag hingegen mit 186,2 über der vorgesehenen Obergrenze. Weitere Orte, deren Interesse bekannt ist, sind unter anderem Würzburg, Coburg, Aschaffenburg, Schweinfurt, Bad Kissingen, Ingolstadt, Rosenheim, Günzburg, Bad Füssing und Lindau.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Alba Modatchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deamazon.de

shopping-portal