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München: Sky dreht True-Crime-Doku zu OEZ-Attentat

"22. Juli – Die Schüsse von München"  

Sky dreht True Crime-Doku über OEZ-Attentat

21.04.2021, 09:52 Uhr | dpa

München: Sky dreht True-Crime-Doku zu OEZ-Attentat. Polizisten vor dem Olympia Einkaufszentrum (Symbolbild): Vor fünf Jahren erschoss ein 18-Jähriger neun Menschen und schließlich sich selbst. (Quelle: imago images/Christian Mang)

Polizisten vor dem Olympia Einkaufszentrum (Symbolbild): Vor fünf Jahren erschoss ein 18-Jähriger neun Menschen und schließlich sich selbst. (Quelle: Christian Mang/imago images)

Im Juli 2016 hat ein 18-Jähriger neun Menschen und sich selbst am Olympia-Einkaufszentrum in München erschossen. Der Sender Sky will nun mit einer True Crime-Dokumentation das Attentat ergründen. 

Fünf Jahre nach dem rassistischen Attentat am Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) in München mit neun Toten verfilmt der Bezahlsender Sky die Geschehnisse vom 22. Juli 2016. Geplant sei eine vierteilige True Crime-Dokumentation, teilte der Sender am Mittwoch mit.

"Wir legen den Fokus darauf, zu ergründen, wie es zu der schrecklichen Tat kommen konnte und können dadurch vielleicht sogar einen kleinen Beitrag leisten, damit etwas Vergleichbares nicht wieder passiert", sagte der Regisseur Johannes Preuss.

18-Jähriger erschießt neun Menschen und sich selbst

Die Dreharbeiten für die Serie "22. Juli – Die Schüsse von München" starten im Sommer. In jeweils 50 Minuten langen Episoden kommen Polizisten, Mediziner, Forensiker, Psychologen, Extremismusforscher und andere Experten zu Wort. Beteiligt ist auch der Journalist Martin Bernstein, der die Ereignisse damals und die spätere Aufarbeitung für die "Süddeutsche Zeitung" begleitet hat.

Bei dem Anschlag hatte ein 18-Jähriger neun Menschen erschossen und sich anschließend selbst getötet. Viele der Opfer hatten einen Migrationshintergrund.

Die Ermittler waren zunächst von einem Racheakt ausgegangen. Erst im März 2018 hatte das Bundesamt für Justiz die Tat als extremistisch eingestuft, auch das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) hatte sich dem angeschlossen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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