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MAN-Werk Steyr gerettet: Investor ├╝bernimmt

Von dpa
10.06.2021Lesedauer: 2 Min.
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Die VW-Tochter MAN verkauft ihr Lastwagenwerk im ├Âsterreichischen Steyr nun doch an den Investor Siegfried Wolf. MAN-Vorstandschef Andreas Tostmann teilte am Donnerstag mit, der Kaufvertrag sei bereits unterschrieben, der Aufsichtsrat habe zugestimmt: "Das Werk in Steyr bleibt erhalten!" Arbeitnehmervertreter sehen jedoch noch weiteren Gespr├Ąchsbedarf.

Mit der Transaktion ├╝bernehme Wolfs Firma WSA "den Produktionsstandort mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern", teilte MAN in M├╝nchen mit. Wolf erkl├Ąrte, sein Konzept erm├Âgliche es, zwei Drittel der Stammbelegschaft zu halten.

MAN will seine leichten und mittelschweren Lastwagen k├╝nftig im polnischen Krakau statt in ├ľsterreich bauen. Das Werk Steyr mit rund 2300 Mitarbeitern sollte verkauft oder Ende 2023 geschlossen werden. Im ersten Anlauf war der Verkauf an den ehemaligen Chef des Autozulieferers Magna im April am heftigen Widerstand der Belegschaft gescheitert, denn Wolf wollte nur rund 1250 Mitarbeiter in Steyr zu deutlich niedrigeren L├Âhnen ├╝bernehmen.

Nun teilte MAN mit: "Beide Seiten haben sich bewegt und sind dabei auf wesentliche Forderungen der Arbeitnehmerseite eingegangen." Wolf werde unter der Traditionsmarke "Steyr" eine Auftragsproduktion von Nutzfahrzeugen und -Teilen etablieren. MAN werde "l├Ąnger als bisher geplant f├╝r Auftr├Ąge sorgen und in Steyr bis Mai 2023 zun├Ąchst weiter Lkw der Baureihen MAN TGL und MAN TGM produzieren lassen". F├╝r MAN werde WSA "zudem weiter Komponenten fertigen und Kunststoffteile lackieren. Auch hier wurden die Laufzeiten teilweise verl├Ąngert."

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Arbeitervertreter Helmut Emler zeigte sich ├╝berrascht ├╝ber die neueste Entwicklung. Jetzt wolle sich der Betriebsrat in Steyr so schnell wie m├Âglich mit Wolf an einen Tisch setzen, um m├Âglichst viele Arbeitspl├Ątze zu erhalten, sagte er. Der ├ľsterreichische Gewerkschaftsbund bezeichnete die Ank├╝ndigungen von MAN und Wolf als einen "Erfolg f├╝r Betriebsrat und Belegschaft", forderte jedoch weitere Gespr├Ąche. "Es gibt bisher nur einen Deal von Wolf mit MAN. Es gibt aber noch keinen Deal mit den ArbeitnehmerInnen und den Gewerkschaften", hie├č es in einer Mitteilung.

Wolf teilte mit, ab 2023 sollten sieben neue Nutzfahrzeugtypen unter der Marke "Steyr" f├╝r den Export auf den Weltmarkt vom Band laufen. Vom Kastenwagen ├╝ber einen Citybus bis zum Lkw werde man in Steyr auf Elektromobilit├Ąt, Wasserstofftechnologie und autonomes Fahren setzen.

"Der Verkauf ist f├╝r alle Beteiligten die bestm├Âgliche L├Âsung. Tats├Ąchlich war sie die einzige Alternative zur Schlie├čung", schrieb Tostmann in einem Linkedin-Post. Es habe kein anderes durchdachtes Angebot zum Erhalt des Industrie-Standorts und der Arbeitspl├Ątze gegeben. "Die Ma├čnahmen zur Schlie├čung waren bereits weit vorangeschritten. Ich freue mich deshalb sehr, dass wir gemeinsam die Rettung erreicht haben und das Werk unter der F├╝hrung von WSA eine echte Zukunft hat."

MAN sei seiner Verantwortung f├╝r den Standort und die Belegschaft nachgekommen. "Das drohende Aus f├╝r den Nutzfahrzeugstandort Steyr, das intensive politische und juristische Tauziehen sowie die damit verbundene Unsicherheit f├╝r unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - diese verfahrene Situation war unertr├Ąglich", sagte Tostmann. Der ├ťbergang des Standorts von MAN an WSA erfolgt in den n├Ąchsten Wochen.

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