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München: Allianz Arena erstrahlt zum CSD in Regenbogenfarben

Nach Verbot bei EM  

Allianz Arena erstrahlt zum CSD in Regenbogenfarben

11.07.2021, 11:15 Uhr | dpa

München: Allianz Arena erstrahlt zum CSD in Regenbogenfarben. Die Allianz Arena leuchtet anlässlich des Christopher Street Days in Regenbogenfarben: Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die große Parade auch in diesem Jahr abgesagt. (Quelle: dpa/Sven Hoppe)

Die Allianz Arena leuchtet anlässlich des Christopher Street Days in Regenbogenfarben: Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die große Parade auch in diesem Jahr abgesagt. (Quelle: Sven Hoppe/dpa)

Zum Christopher Street Day in München hat die Allianz Arena nun doch noch in Regenbogenfarben geleuchtet. Vor kurzem hatte die Uefa die Aktion vor dem EM-Spiel Deutschland gegen Ungarn verhindert.

Zum Christopher Street Day ist die Münchner Fußball-Arena in Regenbogenfarben beleuchtet worden. Was zweieinhalb Wochen zuvor, beim EM-Spiel Deutschland gegen Ungarn, noch von der Uefa verboten worden war, setzte der FC Bayern als Hausherr nun um. Der Verein wolle "einmal mehr ein klares Signal aussenden, dass er für Weltoffenheit und Vielfalt steht", hatte Präsident Herbert Hainer bereits zuvor erklärt. Schon in den vergangenen Jahren war die Arena entsprechend erleuchtet worden.

Uefa lehnte Regenbogen-Beleuchtung ab

Die Beleuchtung des Stadions in Regenbogenfarben war vor dem letzten deutschen EM-Gruppenspiel gegen Ungarn zum Streitthema geworden, weil die Europäische Fußball-Union einen entsprechenden Antrag der Stadt abgelehnt hatte. Der Dachverband hatte dies damit begründet, dass der Antrag mit Blick auf das Ungarn-Spiel politisch motiviert gewesen sei.

Hintergrund der Debatte ist ein Gesetz, das die Informationsrechte von Jugendlichen in Hinblick auf Homosexualität und Transsexualität in Ungarn einschränkt. Die Regenbogenflagge steht als Symbol für die Akzeptanz und Gleichberechtigung von Menschen, die sich nicht mit dem traditionellen Rollenbild von Mann und Frau oder anderen Normen rund um Geschlecht und Sexualität identifizieren.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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