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München: Drei Männer retten Fünfjährige in Isar vor dem Ertrinken

Starke Strömung in der Isar  

Drei Männer retten Fünfjährige vor dem Ertrinken

13.07.2021, 11:12 Uhr | t-online

München: Drei Männer retten Fünfjährige in Isar vor dem Ertrinken. Die Feuerwehr holt die Badegäste von dem Sockel, auf den sie sich gerettet hatten: Das Baden in der Isar ist an dieser Stelle lebensgefährlich. (Quelle: Berufsfeuerwehr München)

Die Feuerwehr holt die Badegäste von dem Sockel, auf den sie sich gerettet hatten: Das Baden in der Isar ist an dieser Stelle lebensgefährlich. (Quelle: Berufsfeuerwehr München)

In der starken Strömung der Isar drohte ein fünfjähriges Mädchen zu ertrinken. Ein Mann eilte zu Hilfe – dann trieb auch er ab. 

Am Montagnachmittag gegen 17 Uhr haben drei Badegäste ein fünfjähriges Mädchen aus der Wasserwalze der Marienklause gerettet. Das teilte die Feuerwehr München mit.

Das sei wenige Meter vom Marienklausensteg entfernt in der Isar beim Baden gewesen, als sie aufgrund der Unterströmung immer näher Richtung Wasserwalze gezogen wurde. Die Walze habe das Kind erfasst, sodass es sich nicht mehr befreien konnte, heißt es in der Mitteilung. Das Mädchen habe um Hilfe gerufen, was ihre Mutter und deren Begleiter am Ufer hörten.

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Der Mann sei sofort ins Wasser gesprungen und habe nahm das Mädchen auf seinen Arm genommen. Auch er konnte die Wasserwalze aus eigener Kraft nicht verlassen, sodass beide Richtung Ostufer gezogen wurden.

Zwei weitere Männer, die den Rettungsversuch beobachtet hatten, eilten daraufhin ebenfalls ins Wasser, um zu helfen. Gemeinsam schafften es schließlich alle vier, sich auf einen aus der Isar ragenden Sockel aus Beton zu retten, so die Feuerwehr. Von dort aus konnten sie von Feuerwehr und Wasserwacht, über eine Steckleiter geführt und auf einen Steg in Sicherheit gebracht werden.

Das Mädchen wurde laut Feuerwehr vom Rettungsdienst versorgt und anschließend unverletzt der Mutter übergeben. Alle Beteiligten kamen demnach mit dem Schrecken davon.

Die Feuerwehr rät in der Mitteilung dringend davon ab, in unmittelbarer Nähe des Marienklausenstegs zu baden. Es bestehe absolute Lebensfahr.

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