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Sexueller Missbrauch? Münchner Theater stellt sich hinter Thomas Pekny

"Stehen voll hinter ihm"  

Münchner Theater stellt sich hinter angeklagten Intendanten

19.07.2021, 07:29 Uhr | dpa

Sexueller Missbrauch? Münchner Theater stellt sich hinter Thomas Pekny. Thomas Pekny , Intendant der Komödie im Bayerischen Hof in München, bei einer Premiere (Archivbild): Er ist wegen sexuellen Missbrauchs in drei Fällen angeklagt. (Quelle: imago images/APress)

Thomas Pekny , Intendant der Komödie im Bayerischen Hof in München, bei einer Premiere (Archivbild): Er ist wegen sexuellen Missbrauchs in drei Fällen angeklagt. (Quelle: APress/imago images)

Der Intendant der Komödie im Bayerischen Hof ist wegen sexuellen Missbrauchs angeklagt: Er soll sich an schlafenden Frauen vergangen haben. Das Theater stellt sich hinter seinen Chef und verweist auf die Unschuldsvermutung.

Die Komödie im Bayerischen Hof stärkt ihrem wegen sexuellen Missbrauchs angeklagten Chef Thomas Pekny den Rücken. "Die Komödie im Bayerischen Hof steht voll hinter ihm", teilte das Theater mit. "Es gilt die Unschuldsvermutung."

Der Intendant des Münchner Theaters ist wegen sexuellen Missbrauchs angeklagt. Der Prozess gegen Pekny soll am Donnerstag vor dem Landgericht München I beginnen, wie auch sein Anwalt Florian Zenger auf Anfrage bestätigte.

Pekny selbst hatte sich zunächst nicht zu dem Verfahren äußern wollen: "Ich möchte das nicht kommentieren", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. In der Mitteilung seines Theaters hieß es nun: "Prof. Thomas Pekny, der Intendant der Komödie im Bayerischen Hof, stellt sich dem Verfahren."

Prozess gegen Thomas Pekny: Er soll betrunkene Frauen nach dem Oktoberfest missbraucht haben

Die Staatsanwaltschaft München I wirft dem 67-Jährigen vor, mehrfach betrunkene Frauen nach dem Oktoberfest angesprochen und mit in die Proberäume seines Theaters in München genommen zu haben. Dort soll er sich an den schlafenden Frauen vergangen und die Taten gefilmt haben. Angeklagt sind drei Fälle aus den Jahren 2015 und 2016.

Nach Angaben eines Gerichtssprechers waren die Ermittlungen nach einer Anzeige im Jahr 2018 ins Rollen gekommen. Die Vorwürfe lauten auf sexuellen Übergriff, Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen und schweren sexuellen Missbrauch widerstandsunfähiger Personen. Bis zu einem Urteil gilt die Unschuldsvermutung. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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