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Prozess in München: 4,6 Millionen Euro aus Schließfächern entwendet

4,6 Millionen entwendet  

Prozess um Millionendiebstahl aus Münchner Bankschließfächern

26.10.2021, 15:31 Uhr | dpa

Prozess in München: 4,6 Millionen Euro aus Schließfächern entwendet. Das Gerichtsgebäude für das Amtsgericht, das Landgericht I und II in München: Dort geht es erneut um einen Millionendiebstahl aus einer Bank. (Quelle: dpa/Balk)

Das Gerichtsgebäude für das Amtsgericht, das Landgericht I und II in München: Dort geht es erneut um einen Millionendiebstahl aus einer Bank. (Quelle: Balk/dpa)

Prozessauftakt in München: Dort ist eine Bankmitarbeiterin angeklagt, weil sie dabei geholfen haben soll, zwei Komplizen 4,6 Millionen Euro aus Schließfächern zu stehlen. Es ist bereits das zweite Verfahren in dem Fall.

Nach einem millionenschweren Diebstahl aus Schließfächern einer Münchner Bank stehen seit Dienstag eine Mitarbeiterin des Geldhauses und zwei mutmaßliche Komplizen vor Gericht. Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft: Die beiden Männer sollen knapp 4,6 Millionen Euro aus drei Schließfächern einer Kundin im Tresorraum der Bank entwendet haben. 

Das Bargeld sollen sie in Rollkoffern aus der Bank transportiert und aufgeteilt haben. Die Bankmitarbeiterin soll die beiden Männer der Anklage zufolge mit Insiderwissen versorgt haben. Die Taten sollen sich zwischen Dezember 2017 und März 2018 zugetragen haben.

Die Ermittler werfen dem Trio schweren Bandendiebstahl vor. Rund 30 Verhandlungstage hat das Landgericht München I für den Prozess angesetzt. Ein Urteil könnte im Juni 2022 gesprochen werden.

Millionendiebstahl aus Bank: Fall schonmal vor Gericht

Der Fall war bereits Anfang 2020 verhandelt worden, damals gegen insgesamt sieben Verdächtige. Vier Personen wurden freigesprochen. Das Verfahren gegen die Bankangestellte und die zwei Männer wurde abgetrennt, um Zeit für umfangreiche Nachermittlungen zu gewinnen. So sollte unter anderem das Gutachten eines Sachverständigen über die Sicherheitsvorkehrungen der Bank eingeholt werden. 

Zu den Vorwürfen wollten sich die drei Angeklagten am ersten Verhandlungstag nicht äußern. Am 11. November soll es mit der Anhörung von Zeugen weitergehen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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