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München: Söder kündigt "2G für fast alles" in Bayern an – und will Impfpflicht

Dramatische Corona-Lage  

Söder kündigt "2G für fast alles" in Bayern an – und will mehr

16.11.2021, 15:55 Uhr | dpa

München: Söder kündigt "2G für fast alles" in Bayern an – und will Impfpflicht. Markus Söder, CSU-Vorsitzender und Ministerpräsident von Bayern (Archivbild): Die Regierung in München will nun auch unter 2G-Bedingungen eine Maskenpflicht. (Quelle: dpa/Sven Hoppe)

Markus Söder, CSU-Vorsitzender und Ministerpräsident von Bayern (Archivbild): Die Regierung in München will nun auch unter 2G-Bedingungen eine Maskenpflicht. (Quelle: Sven Hoppe/dpa)

In Bayern gelten wieder schärfere Corona-Regeln: Die Regierung in München nennt sie "2G für fast alles". Sie reagiert damit auf die sich dramatisch verschlechternde Corona-Lage – und will noch mehr.

Angesichts der rasant steigenden Corona-Zahlen gibt es in Bayern ab Dienstag eine neue, sehr viel schärfere Verordnung. Das kündigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Sonntag vor einer Klausur seines Kabinetts in München an.

Dann gelte "2G für fast alles": So sollen auch in Gastronomie und Hotels nur noch Geimpfte oder Genesene Zutritt erhalten. Bislang gilt das nur für Veranstaltungen. Für Diskotheken und Klubs müsse zusätzlich ein Schnelltest vorgezeigt werden, dort gilt also 2G plus.

Bei Veranstaltungen, in denen die 2G-Regel gilt, war bisher erlaubt, auf Masken komplett zu verzichten. Auch das soll damit in der Zukunft nicht mehr der Fall sein. Der Ministerpräsident fordert zudem eine Impfpflicht für bestimmte Berufe, sowie 2G in ganz Deutschland, 2G plus für alle Diskotheken und Clubs und eine bundesweite FFP2-Maskenpflicht im Fernverkehr.

Regierung in München will Impfpflicht und Obergrenzen

Er werde sich zudem sehr dafür einsetzen, dass es Obergrenzen für Veranstaltungen gebe, unter anderem beim Fußball. "Wir brauchen Obergrenzen, das muss man bei einheitlich machen." Sollte der Bund nicht aktiv werden, werde Bayern dies sonst selbstständig machen.

In Bayern schlägt sich die vierte Welle insbesondere mit Blick auf die Intensivstationen nieder: In München waren am Sonntag lediglich 22 der 452 Intensivbetten frei. Im Dreimonatsvergleich hat sich die Zahl der Corona-Intensivpatienten in Bayern verfünfzehnfacht, von 47 am 13. August auf 707 am Sonntagmorgen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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